POL-HPE: Weltkriegsmunition am Rheinufer erfolgreich gesprengt

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Am Samstag, 03.10.2026, meldete ein Passant gegen 15:30 Uhr einen mutmaßlichen Munitionsfund am Rheinufer bei Lorch. Die Wasserschutzpolizei Rüdesheim sicherte die Fundstelle bis zum Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes des Regierungspräsidium Darmstadt. Die Experten identifizierten den Fund als scharfe Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Kaliber von 8,8 Zentimetern. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde die notwendige Sprengung auf den 04.10.2026 verschoben. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden übernahm die Sicherung der Fundstelle über Nacht. Am Sonntag wurde die Granate durch den Kampfmittelräumdienst auf das Lorcher Werth, eine Rheininsel auf Höhe von Lorch, gebracht, um mögliche Gefahren bei der Sprengung zu minimieren. Gegen 9 Uhr erfolgte nach einer Rundfunkwarnmeldung der erste Sprengversuch, der eine temporäre Sperrung der B42 sowie eine Schifffahrtssperre im gefährdeten Bereich erforderlich machte. Dabei konnte die Granate noch nicht vollständig zerstört werden. Ein zweiter Sprengversuch gegen 9:45 Uhr verlief erfolgreich. Anschließend konnten sämtliche Sperr- und Sicherungsmaßnahmen aufgehoben werden. Bei dem Einsatz kam es zu keinen Personen- oder Sachschäden.

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