Poffertjes selber machen: Vegane Variante der holländischen Mini-Pfannkuchen
Von: Jasmina Krauss
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Poffertjes sind ein beliebter Süßspeisenklassiker aus den Niederlanden. © IMAGO
Vegane Poffertjes gelingen auch ohne Spezialpfanne: So backen Sie die niederländischen Mini-Pfannkuchen knusprig außen und fluffig innen ganz einfach zu Hause.
Poffertjes sind eine klassische Süßspeise aus den Niederlanden und gehören auf vielen Weihnachts- und Jahrmärkten fest dazu. Die kleinen, dicken Mini-Pfannkuchen sind außen kross und innen herrlich weich und werden traditionell mit Puderzucker, Butter und Zuckerrübensirup serviert. Mit diesem Rezept bereiten Sie die Spezialität ganz ohne tierische Produkte zu und können sie nach Belieben verfeinern.
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Poffertjes stammen ursprünglich aus den Niederlanden und haben sich als beliebte Nachspeise und Jahrmarktsleckerei etabliert. Charakteristisch sind ihre Form und Konsistenz: Die kleinen Mini-Pfannkuchen sind etwas dicker als herkömmliche Pfannkuchen, werden außen schön knusprig und bleiben innen luftig und weich. Häufig werden sie mit Butter und Puderzucker serviert; in den Niederlanden ist es zudem üblich, Zuckerrübensirup darüberzuträufeln.
Sie können Poffertjes jedoch ohne großen Aufwand selbst zubereiten – und das vollständig vegan. Mit ein paar einfachen Zutaten und etwas Zeit entstehen Mini-Pfannkuchen, die geschmacklich und von der Konsistenz her sehr nah an das Original herankommen. Servieren Sie die fertigen Poffertjes zum Beispiel mit Puderzucker, Zimt und Zucker oder Apfelmus.
Poffertjes: Die Zubereitung
Für die Zubereitung der traditionellen Poffertjes ist normalerweise eine spezielle Pfanne üblich, die sogenannte Poffertjespfanne. Diese typisch holländische Pfanne besitzt viele kleine Vertiefungen, in denen der Teig gebacken wird. So werden die Poffertjes außen gleichmäßig kross, während sie innen weich bleiben. Wenn Sie sich eine solche Poffertjespfanne anschaffen möchten, haben Sie meist die Wahl zwischen Modellen aus Gusseisen und aus Aluminium. Eine Pfanne aus Gusseisen muss zunächst eingebrannt werden und benötigt etwas höhere Hitze, ist dafür aber in der Regel besonders robust und langlebig.
Sie können die Mini-Pfannkuchen aber auch problemlos in einer herkömmlichen Pfanne mit Antihaftbeschichtung backen. Wichtig ist dabei, dass Sie den Teig in kleine Häufchen in die Pfanne geben, damit sich die typische Form der Poffertjes bildet. Wenn Sie Plätzchenförmchen aus Metall besitzen, können Sie diese zusätzlich in der Pfanne platzieren und den Teig hineingeben. Auf diese Weise werden die Poffertjes höher als einfache Pfannkuchen – etwa einen Zentimeter dick.
Poffertjes selber machen: Vegane Variante der holländischen Mini-Pfannkuchen
Von: Melanie Grünauer Poffertjes sind ein beliebter Süßspeisenklassiker aus den Niederlanden. © IMAGO
Dauer
Zubereitung
40 Minuten
Kochen / Backen
keine Angabe
Gesamt
40 Minuten Vegan
Frühstück
Snack Zutaten 2 EL Sojamehl
4 EL Wasser
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
5 g Trockenhefe
75 g vegane Margarine
50 g Zucker
150 ml Hafermilch oder eine andere Pflanzenmilch
4 EL Öl zum Ausbacken
Puderzucker sowie nach Wunsch weitere Zutaten zum Bestreuen Zubereitung
1. Schritt
Verrühren Sie das Sojamehl zusammen mit dem Wasser gründlich in einer kleinen Schüssel und wärmen Sie die Mischung kurz auf. Stellen Sie sie anschließend beiseite.
2. Schritt
Geben Sie Mehl, Salz, Backpulver und Trockenhefe in eine Schüssel und vermengen Sie die trockenen Zutaten sorgfältig.
3. Schritt
In einer zweiten, größeren Schüssel verrühren Sie die vegane Margarine mit dem Zucker, bis eine homogene Masse entsteht.
4. Schritt
Fügen Sie nun die Pflanzenmilch hinzu und rühren Sie sie unter.
5. Schritt
Geben Sie anschließend unter ständigem Rühren die Mehlmischung und die Sojamehl-Wasser-Mischung zu den flüssigen Zutaten, bis ein glatter Teig entsteht.
6. Schritt
Lassen Sie den Teig etwa 20 Minuten ruhen, damit die Hefe arbeiten und der Teig aufgehen kann.
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Zubereitung mit der Poffertjespfanne
Stellen Sie den Herd auf mittlere bis hohe Hitze ein. Nutzen Sie eine Poffertjespfanne aus Gusseisen, sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen, bis sie vollständig erhitzt ist.
Geben Sie etwas Öl in die Mulden der Pfanne und verteilen Sie es mit einem Backpinsel, sodass alle Vertiefungen gut eingefettet sind.
Füllen Sie die Mulden anschließend mit dem Teig. Besonders einfach gelingt dies, wenn Sie eine Dosierflasche oder einen Messbecher mit Ausguss verwenden.
Backen Sie die Poffertjes zunächst etwa eine Minute, bis die Unterseite leicht gebräunt ist. Wenden Sie sie dann vorsichtig mit einem Holzspieß oder einer kleinen Holzgabel.
Nach weiteren ungefähr 60 Sekunden sollten die Poffertjes außen kross und innen noch weich und fluffig sein.
Nehmen Sie die fertig gebackenen Poffertjes aus der Pfanne und lassen Sie sie kurz auf Küchenpapier abtropfen.
Zubereitung ohne Poffertjespfanne
Geben Sie das Öl in eine Pfanne und verteilen Sie es mit einem Küchenpinsel, damit die Poffertjes später nicht zu fettig werden und dennoch nicht ansetzen.
Stellen Sie den Herd auf mittlere Hitze ein, sodass die Pfanne gleichmäßig warm wird.
Geben Sie nun dicke Kleckse vom Teig in die Pfanne. Achten Sie darauf, genügend Abstand zwischen den einzelnen Teigportionen zu lassen, damit diese beim Backen nicht ineinanderlaufen.
Wenn Sie Plätzchenförmchen aus Metall besitzen, können Sie diese in die Pfanne stellen und den Teig etwa einen Zentimeter hoch einfüllen. So erhalten die Poffertjes ihre typische, höhere Form.
Entfernen Sie die Förmchen vorsichtig von den Poffertjes und wenden Sie die Mini-Pfannkuchen nach ungefähr einer Minute, sobald die Unterseite leicht gebräunt ist.
Lassen Sie die Poffertjes etwa eine weitere Minute auf der anderen Seite backen, bis sie auch dort goldbraun sind.
Nehmen Sie die fertigen Poffertjes aus der Pfanne und lassen Sie sie kurz auf Küchenpapier abtropfen.
Zum Servieren bestreuen Sie die Poffertjes nach Belieben mit Puderzucker, Zimt und Zucker oder reichen Sie Apfelmus dazu.
Auf diese Weise erhalten Sie vegane Poffertjes, die sich sowohl als Dessert als auch als süße Zwischenmahlzeit eignen und an die beliebten Jahrmarktklassiker erinnern – nur eben ganz ohne tierische Produkte.
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