Norwegen: Südkoreanische K9-Haubitzen an der Grenze zu Russland

Norwegen: Südkoreanische K9-Haubitzen an der Grenze zu Russland
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Category: Politics
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7 Sep. 2026 21:20 Uhr Seit Jahren bauen die NATO-Staaten im Norden ihre Verteidigung gegenüber Russland systematisch aus. Mit der Stationierung weitreichender südkoreanischer Artillerie direkt an der russischen Grenze erreicht diese Entwicklung jetzt eine neue Stufe – und sorgt in Moskau für scharfe Kritik. © Urheberrechtlich geschützt Norwegen habe an der Grenze zu Russland ein Artillerie-Bataillon mit vier südkoreanischen Panzerhaubitzen vom Typ K9 aufgestellt. Dies teilte der russische Botschafter in Oslo, Nikolai Kortschunow, gegenüber der russischen Zeitung Iswestija mit. Die Reichweite des Bataillons betrage derzeit 40 Kilometer, solle künftig aber auf 120 Kilometer erhöht werden. Der Diplomat sagte: "Bis Ende 2028 sollen der Finnmark-Brigade weitere 24 dieser Systeme übergeben werden. Bis 2030 soll das norwegische Militär 16 Abschussrampen des südkoreanischen Mehrfachraketenwerfersystems K239 Chunmoo sowie dazugehörige Raketen mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern erhalten." Das Bataillon sei Ende August im Rahmen der wiedergegründeten Finnmark-Brigade der Norwegischen Streitkräfte in der gleichnamigen Provinz an der Grenze zu Russland aufgestellt worden, erklärte Kortschunow weiter. Die norwegische Regierung plane zudem, ein weiteres eigenständiges Artillerie-Bataillon in der nordnorwegischen Provinz Troms einzurichten. In die Reichweite der neuen Systeme würden damit die russische Nordflotte sowie strategische Objekte auf der Kola-Halbinsel geraten. Kortschunow erklärte zudem, die Annäherung weitreichender offensiver NATO-Waffensysteme an die russischen Grenzen stelle eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands dar. Mit solchen Entscheidungen gehe Oslo erhebliche Risiken ein, auch für die eigenen nördlichen Regionen, die sich "planmäßig in ein NATO-Aufmarschgebiet für Operationen gegen unser Land" verwandelten, resümierte der russische Botschafter. Auch Russland äußerte seine Einschätzung bezüglich der Aufstellung des norwegischen Artillerie-Bataillons an der russischen Grenze. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte gegenüber Journalisten: "Ein solcher militärischer Aufbau, der sich gegen die Russische Föderation richtet, kann selbstverständlich nur als Bedrohung für die Sicherheit Russlands wahrgenommen werden." Peskow stellte klar, dass Russland zusätzliche Maßnahmen zur Gewährleistung seiner Sicherheit ergreifen werde; damit sollten sich das Verteidigungsministerium und andere zuständige Stellen befassen. Der norwegische Verteidigungsminister Tore Sandvik hatte zuvor erklärt, Ziel der Stationierung des Verbands im Norden des Landes sei die Abschreckung eines möglichen Gegners. Im Spätjahr 2025 hatte Oslo eine Modernisierung des Grenzüberwachungssystems angekündigt – mit neuen Türmen, Sensoren und Drohnen. Mehr zum Thema – Außenministerium in Moskau kritisiert Stationierung von US-Raketen in Europa Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. 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