'Die Mannschaft hat den Matchplan sehr gut umgesetzt, und wir haben uns viele Chancen herausgespielt', lobte Taner Koc seine Mannschaft nach dem Sieg beim SV Unterreichenbach. – Foto: Jochen Müller
Am Sonntagnachmittag standen vier weitere Duelle der Landesliga Nordost auf dem Programm. Während Buckenhofen drei Zähler gegen den ATSV Erlangen einheimste, muss Herzogenaurach nach der 1:2-Pleite gegen Jahn Forchheim weiter auf den ersten Saisonsieg warten. An der Spitze der Landesliga Nordost bleiben weiterhin die SpVgg Mögeldorf und Quelle Fürth, die gegen Nürnberg-Buch und den SV Unterreichenbach jeweils Siege einfuhren. 'Das war ein schwieriges Spiel für meine Jungs, weil Buch richtig griffig war und sehr gut verteidigt hat', sagte Manuel Bürgmüller nach dem 2:0-Derbyerfolg seiner Mannschaft, die nach zehn Spielen bei starken 25 Punkten steht! Nur vier Zähler weniger sammelte das Team von Taner Koc, der seine Mannschaft nach dem 3:1-Sieg lobte: 'Es ist nicht so einfach in Unterreichenbach zu gewinnen, da werden viele Teams Probleme bekommen, deshalb freuen wir uns umso mehr.'
Manuel Bergmüller, Trainer der SpVgg Mögeldorf: »Das war ein schwieriges Spiel für meine Jungs, weil Buch richtig griffig war und sehr gut verteidigt hat. Wir machen dann durch einen direkten Freistoß etwas glücklich das 1:0. Das hat uns dann etwas Auftrieb gegeben. Direkt im Anschluss erobern wir in einer Pressingsituation den Ball und Leo Kranich legt dann bockstark mit einem Lupfer das 2:0 nach. Danach verwalten wir das Spiel mal besser und mal schlechter. In Schwächephasen hat uns Valentin Freymann zweimal sehr stark gehalten. Insgesamt waren wir vorne nicht konsequent genug. Der Sieg ist etwas glücklich, aber doch verdienten Sieg von uns. Loben muss ich den Schiedsrichter, der es das Spiel mit seinen 17 Jahren echt bravourös gemeistert hat. Für uns steht am Ende ein Sieg im Stadtderby und wir freuen uns über die nächsten drei Punkte.«
Taner Koc, Trainer der SG Quelle Fürth: »Unterreichenbach hat bislang zu Hause gute Ergebnisse erzielt, deshalb waren wir gewarnt. Es macht immer Spaß dort – wegen der Intensität und vor allem wegen der Zuschauer, die für einen besonderen Flair sorgen. Zum Spiel: Die Mannschaft hat den Matchplan sehr gut umgesetzt, und wir haben uns viele Chancen herausgespielt. Die 2:0-Pausenführung war verdient. Auf das 1:2 nach der Pause haben wir die richtige Antwort gefunden und durch einen schönen Spielzug das 3:1 nachgelegt. Vorne waren wir am Ende etwas zu ineffektiv. Daran müssen wir arbeiten. Mit unserer Spielanlage, der Passqualität und der Umsetzung der Vorgaben bin ich zufrieden. Es ist nicht so einfach in Unterreichenbach zu gewinnen, da werden viele Teams Probleme bekommen, deshalb freuen wir uns umso mehr.«
»Ziehe den Hut«: TSC überrascht Münchberg – Bayreuth »klar besser«
Erstmeldung vom 5. September, 19 Uhr:
'Der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung. Das war genau die Reaktion, die wir sehen wollten!', schwärmte Perparim Gashi nach dem Sieg der SpVgg Bayreuth II gegen den ASV Weisendorf. Nach einer zähen Anfangsviertelstunde riss die Altstadt-Reserve das Spiel an sich und feierte am Ende einen 4:0-Erfolg. Euphorisch war auch Dieter Kreiselmeier, der mit seinem TSC Neuendettelsau überraschend drei Zähler gegen Eintracht Münchberg holte: 'Ich ziehe den Hut, wie sich die Spieler nach dem verkorksten Saisonstart die letzten Wochen zurück gearbeitet haben.' Für Münchbergs Trainer Dieter Krantz derweil 'eine unnötige und ärgerliche Niederlage.'
Einen zähen Auswärtserfolg feierte der FC Kalchreuth mit einem 2:0-Sieg beim stark dezimierten FSV Erlangen-Bruck. 'Insgesamt war die Intensität nicht gut und das Spiel auf einem schlechten Niveau', so FCK-Trainer Christian Held im Anschluss. 'Aber: Am Ende ist es egal. Wir haben aus der englischen Woche fünf Punkte geholt. Damit können wir zufrieden sein.'
Norbert Kreiner, Leiter der Herrenabteilung beim ASV Weisendorf: »Die Niederlage war hochverdient, auch in der Höhe. Die SpVgg war spielerisch und läuferisch klar besser und immer einen Schritt schneller als wir.«
Perparim Gashi, Trainer der SpVgg Bayreuth II: »Die ersten 15 Minuten hatten wir ein bisschen Schwierigkeiten, ins Spiel reinzukommen. Aber danach hatten wir das Spiel komplett unter Kontrolle, haben gut verteidigt, kompakt gestanden und die Räume eng gehalten. Wir haben dann auch gut nach vorne gespielt, die Führung gemacht und verdient das 2:0 nachgelegt. In der zweiten Halbzeit haben wir genauso weitergemacht wie in der ersten: Dann bekommen wir einen berechtigten Elfmeter zugesprochen und Carlos Sané legt das 3:0 nach. Das 4:0 fällt dann nach einem Konter. Insgesamt haben wir eine gute Reaktion gezeigt nach dem Spiel gegen Schwabach. Das wollte ich sehen, das wollten wir alle sehen! Der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung.«
Christian Held, Trainer des FC Kalchreuth: »Das wichtigste sind die drei Punkte, die uns extrem guttun. Der Gegner war sehr dezimiert und hat mit relativ vielen A-Jugendspielern gespielt. Insgesamt war die Intensität nicht gut und das Spiel auf einem schlechten Niveau. Wir haben uns leider nicht davon abheben können, sondern einfach mitgespielt.
Aber: Am Ende ist es egal. Wir haben aus der englischen Woche fünf Punkte geholt. Damit können wir zufrieden sein. Jetzt heißt es: Erstmal erholen, dann weitermachen und voll anzugreifen. Wir haben einiges vor.«
Dieter Kreiselmeier, Trainer des TSC Neuendettelsau: »Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und enormer Willensstärke konnten wir heute drei wichtige Punkte einfahren. Ich ziehe den Hut, wie sich die Spieler nach dem verkorksten Saisonstart die letzten Wochen zurück gearbeitet haben. Wir haben heute leider wieder viele Angriffe nicht gut zu Ende gespielt und mussten am Ende in Überzahl noch einige bange Momente im eigenen Strafraum überstehen.
Die drei Punkte tun uns in jeder Hinsicht gut. Leider mussten wir heute verletzungsbedingt schon früh zweimal wechseln und sowohl Michael Strempfl wie auch Luis Weißmann fallen nun aus. Da tut es gut, dass der Kader im Vergleich zu den ersten vier Saisonwochen inzwischen wieder breiter ist und dementsprechend Wechseloptionen zur Verfügung stehen. Wie wichtig das sein kann, hat man heute und letzte Woche in Kalchreuth gesehen.«
Dieter Krantz, Trainer des FC Eintracht Münchberg: »Wir waren überlegen und hatten mehr Ballbesitz gegen eine sehr robuste Mannschaft aus Neuendettelsau. Leider hat der letzte Pass oft gefehlt oder die Abschlüsse waren zu ungenau. Nach der Roten Karte erlauben wir uns einen leichten Ballverlust im Mittelfeld, den der Gegner ausnutzt und den Ball unhaltbar aus 20 Metern versenkt. Auch in Unterzahl haben wir das Spiel beherrscht, aber unsere hundertprozentige Chance nicht verwertet. Für uns eine unnötige und ärgerliche Niederlage, auch wenn Neuendettelsau leidenschaftlich verteidigt hat.«
Die weiteren Spiele am 10. Spieltag der Landesliga Nordost:
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