Nach Haralds Tod ist Mette-Marit Königin – doch gesundheitlich kann sie ihren Mann Haakon wohl nur eingeschränkt unterstützen. Royal-Experten ordnen die Lage ein.
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Im Video oben: Mette-Marit ist Königin. Was bedeutet das für ihren Sohn Marius Borg Høiby?
Der Tod von König Harald (†89) am 28. August 2026 hat das norwegische Königshaus innerhalb weniger Stunden vor eine neue Situation gestellt. Mit dem Ende seiner Regentschaft übernahm sein Sohn Haakon (53) den Thron. Damit änderte sich auch Mette-Marits (53) Status: Aus der Kronprinzessin wurde die Königin von Norwegen.
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Mette-Marit ist jetzt Norwegens Königin
Für Mette-Marit beginnt diese neue Lebensphase allerdings unter erschwerten Bedingungen. Erst im Juni 2026 erhielt sie eine neue Lunge und befindet sich nach wie vor in der Rehabilitation. Der Palast hatte deshalb bereits angekündigt, dass sie ihre öffentlichen Verpflichtungen zunächst nur eingeschränkt wahrnehmen kann. So fehlte sie auch beim Trauergottesdienst für König Harald am 30. August in Asker.
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Sie fehlte bei Haakons Vereidigung
Nur wenige Tage nach dem Tod des Königs wurde deutlich, wie stark Mette-Marits gesundheitliche Situation ihren neuen Alltag als Königin beeinflusst. Bei Haakons Vereidigung am 1. September musste Mette-Marit wegen Komplikationen nach ihrer Lungentransplantation kurzfristig absagen. Stattdessen begleitete Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) ihren Vater – ein frühes Zeichen dafür, dass die neue Königin Haakon vorerst nur eingeschränkt unterstützen kann.
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König Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen am 1. September 2026
Photo by Lise Åserud / NTB / AFP via Getty Images
Mette-Marit könnte trotz gesundheitlicher Probleme wichtige Stütze für Haakon sein
Auch wenn Mette-Marit ihre öffentlichen Pflichten derzeit nur begrenzt wahrnehmen kann, dürfte ihre Bedeutung für Haakon nicht geringer werden. Königshaus-Expertin Caroline Vagle von 'Se og Hør' hält die neue Königin für eine wichtige emotionale Stütze ihres Mannes. Zugleich sieht sie einen entscheidenden Unterschied zu Sonja (89), die Harald über viele Jahre hinweg eng begleiten konnte.
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'Sie wird in gleicher Weise eine unschätzbare Stütze für unseren derzeitigen König sein', sagte Vagle gegenüber 'Dagbladet'. Gleichzeitig werde Mette-Marit aufgrund ihres Gesundheitszustands 'nicht in gleichem Maße persönlich dabei sein können wie Sonja – zumindest nicht in naher Zukunft'.
Royal-Experten sehen neuen König vor großer Herausforderung
Mit Haakons Amtsantritt könnte sich die ohnehin überschaubare Zahl aktiver Mitglieder des norwegischen Königshauses zu einer besonderen Herausforderung entwickeln. Königshaus-Expertin Tove Taalesen beschreibt die Situation deshalb als schwierig.
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'Bislang stand König Haakon allein da', sagte sie gegenüber 'Nettavisen'. Zu Beginn seiner Regentschaft vermittle er den Eindruck einer 'einsame Majestät'.
Viel personelle Unterstützung steht dem neuen König tatsächlich nicht zur Verfügung. Neben Haakon und Mette-Marit übernehmen vor allem Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus (20) öffentliche Aufgaben. Beide hatten eigentlich andere Pläne: Sverre Magnus wollte Anfang September sein Studium in Portugal beginnen, während Ingrid Alexandra ursprünglich mehrere Jahre in Australien studieren wollte. Auch Königin Sonja bleibt nach dem Thronwechsel aktiv und wird das Königshaus weiterhin bei offiziellen Aufgaben vertreten.
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Ingrid Alexandra und Sverre Magnus müssen Haakon unterstützen
Sollte Mette-Marit aufgrund ihrer Erkrankung jedoch länger ausfallen, könnte dies vor allem für die jüngere Generation Konsequenzen haben. Taalesen hält es für möglich, dass Ingrid Alexandra künftig zusätzliche repräsentative Termine übernimmt. Auch Sverre Magnus könnte trotz seines geplanten Auslandsstudiums stärker in die Pflicht genommen werden.
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'Wir haben eine sehr kleine Monarchie, ein kleines Königshaus', sagte Taalesen. Sollte Mette-Marit länger ausfallen, müsse man möglicherweise schlicht akzeptieren, 'dass es weniger repräsentative Aufgaben geben wird'.
Eine ähnliche Entwicklung hält auch der frühere Hofsekretär Carl-Erik Grimstad für denkbar. Er geht davon aus, dass die beiden jüngeren Royals künftig stärker gefordert sein könnten.
'Das wird sie wahrscheinlich', sagte Grimstad gegenüber 'Nettavisen' mit Blick auf die Erwartung, dass Ingrid Alexandra und ihr Bruder wegen der Erkrankung ihrer Mutter stärker gefordert sein könnten.
Gleichzeitig macht Grimstad deutlich, dass sich derzeit nicht abschätzen lässt, wie stark Mette-Marit selbst künftig wieder in den royalen Alltag zurückkehren kann: 'Es ist schlicht eine medizinische Frage, die ich nicht beantworten kann.'
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