Von der Leyen schickt 200 Millionen Euro ins ewige Eis

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Category: Politics
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Auf einen Blick: Die EU-Kommission macht für Grönland den Geldbeutel weit auf. Ursula von der Leyen hat in Nuuk ein Investitionspaket über 200 Millionen Euro unterschrieben, das noch in diesem und im nächsten Jahr fließen soll. Am Ende zahlen wir für den exklusiven Zugriff auf kritische Rohstoffe und eine strategische Basis im hohen Norden. Worum es geht: Das 'Global Gateway'-Paket ist ein Rundumschlag für die grönländische Infrastruktur. Die EU investiert in Satellitenkapazitäten für schnelleres Internet in Fernsiedlungen, den Ausbau von Wasserkraftwerken wie Buksefjord und neue Bergbauprojekte. Besonders im Fokus: Das Graphitprojekt Amitsoq, das für die europäische Industrie als strategisch lebenswichtig eingestuft wird. Grönland kann auf die EU zählen. Das war meine Botschaft bei meinem letzten Besuch. Heute bin ich zurück, um die wirklichen Ergebnisse unserer engen Zusammenarbeit zu liefern. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission Zwischen den Zeilen: Grönland ist bereits jetzt der größte Pro-Kopf-Empfänger von EU-Geldern weltweit. Für die Jahre 2028 bis 2034 plant die Kommission sogar, die Unterstützung auf 530 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln. Brüssel will den Inselstaat mit aller Gewalt an sich binden, bevor China oder Russland ihre Claims in der Arktis abstecken. Warum das wichtig ist: Die Investitionen sind kein Almosen, sondern knallharte Geopolitik. Neben dem Bergbau sichert sich die EU über Fischereiabkommen für jährlich 17,3 Millionen Euro den Zugang zu den grönländischen Gewässern. Für den Steuerzahler bedeutet das: Wir finanzieren dort oben den Wohnungsbau und die Digitalisierung, damit die Rohstoffketten nach Europa nicht abreißen.

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