Putin blufft bei Friedensgesprächen: Ukraine droht ein weiterer harter Winter

Putin blufft bei Friedensgesprächen: Ukraine droht ein weiterer harter Winter
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Category: Politics
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Stand: 07.09.2026, 21:08 Uhr Von: Andreas Schwarzkopf KommentareDruckenTeilen Die Gespräche im Ukraine-Krieg bleiben ergebnislos. In Kiew brachte die Waffenruhe nur kurz Erholung – vor dem nächsten Kriegswinter. Ein Kommentar. Kiew – Vollständig nutzlos waren die ergebnislosen Friedensgespräche zwischen den USA und Russland nicht. Das Ende des Krieges ist zwar nach den Treffen kein bisschen näher gerückt. Doch die Menschen in Kiew konnten sich wegen der Waffenruhe während des Besuchs der US-Delegation in der ukrainischen Hauptstadt von den nahezu täglichen russischen Angriffen im Ukraine-Krieg erholen. Die europäischen Verbündeten der Ukraine können sagen, es sei ein Fortschritt, dass sie in Kiew am Verhandlungstisch saßen, und damit den Stimmen widersprechen, die mehr diplomatische Anstrengungen fordern, um den Krieg zu beenden. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump kann behaupten, sich erneut darum bemüht zu haben, den russischen Autokraten Wladimir Putin zum Einlenken zu bringen. In Friedensverhandlungen mit Putin geht es nicht voran – Ukraine muss sich auf neuen Kriegswinter vorbereiten Und Putin kann vorgeben, gesprächsbereit zu sein, ohne Zugeständnisse machen zu müssen. Nach diesem Muster hat er bereits einige Gesprächsrunden im Grunde für sich entschieden. Er fühlt sich in der Rolle wohl, alleine über Krieg und Frieden entscheiden zu können. Lediglich Trump könnte dieses Vorgehen durchkreuzen. Doch er will die Sanktionen gegen Russland nicht verschärfen, mit denen er die angeschlagene russische Wirtschaft womöglich entscheidend schwächen würde. Der Rest ist bekannt. Deutschland und die anderen europäischen Verbündeten haben nicht die Mittel, um Putin zu stoppen. Zumal dieser von China, Nordkorea und dem Iran unterstützt wird. Putin kann also weiter darauf setzen, dass die europäischen Verbündeten Kiews in ihrem Engagement nachlassen, je länger der Krieg dauert. Ihnen droht das Geld auszugehen, und andere Probleme drängen sich in den Vordergrund. Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine Und deshalb müssen sich die Ukrainerinnen und Ukrainer auf einen weiteren Kriegswinter vorbereiten. Allerdings dieses Mal mit einer geschwächten Raketenabwehr, da weder die USA noch die europäischen Verbündeten genügend Munition für die 'Patriot'-Systeme liefern. Wahrscheinlich sitzen deshalb noch mehr von ihnen infolge der Angriffe gegen zivile Personen in kalten Wohnungen.

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