CDU-Mann wird zum Sündenbock – Merz übt scharfe Kritik aus

CDU-Mann wird zum Sündenbock – Merz übt scharfe Kritik aus
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Category: Politics
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Diese Niederlage sitzt tief. Einen Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt trat Kanzler Friedrich Merz gemeinsam mit weiteren hochrangigen Regierungspolitikern vor die Presse. Schnell wird deutlich: Der CDU-Politiker zeigt sich vom Ergebnis getroffen. Dabei teilte er sogar gegen einen Mann aus den eigenen Reihen aus. 📌 Das Wahlergebnis noch einmal auf einen Blick: CDU : 17,2 Prozent : 17,2 Prozent AfD : 43,8 Prozent : 43,8 Prozent Linke : 8,6 Prozent : 8,6 Prozent SPD : 9,3 Prozent : 9,3 Prozent FDP : 2,6 Prozent : 2,6 Prozent Grüne : 8,9 Prozent : 8,9 Prozent BSW : 5,3 Prozent : 5,3 Prozent Sonstige : 4,3 Prozent : 4,3 Prozent Quelle: Landeswahlleiterin (Stand: 7. September, 3.26 Uhr) Merz ordnet die Wahlniederlage ein 'Wir sind alle zutiefst schockiert', erklärte Merz. Die CDU habe mit einem solchen Ergebnis nicht gerechnet. Für den Kanzler steht fest: 'Ich muss einräumen: Dies ist die schwerste Wahlniederlage, die die CDU seit Jahrzehnten eingefahren hat.' Weiterführend kritisiert Merz einen stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion scharf. Einen Namen nennt er nicht. 'Niemand von uns hat es verstanden, dass wenige Tage vor dem Wahltermin ein stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion den eigenen Spitzenkandidaten so in den Rücken fällt, wie das drei Tage vor der Wahl bis zum gestrigen Tag anhaltend geschehen ist.' Laut 'Welt' ist offenbar Sepp Müller gemeint. Der CDU-Politiker hatte sich zur künftigen Zusammenarbeit seiner Partei positioniert und immer vor einer Zusammenarbeit mit der Linke gewarnt. Auch andere aktuelle Berichte ordnen Merz' Kritik übrigens Müller zu. Er nimmt sich selbst in die Pflicht Doch der Kanzler sieht offenbar noch ein anderes Problem. Die Bundesregierung müsse die Reformen künftig anders vermitteln. Merz sagt: 'Dass wir sie nicht nur rational begründen, sondern emotional vermitteln müssen, ist eine gemeinsame Aufgabe, der ich mich auch stelle.' Man müsse versuchen, die Menschen in ihrer ganzen Emotionalität zu erreichen. Weitere News: Merz erkennt zudem, dass sich die Stimmung im Land verändert habe. 'Seit gestern ist die Angst vieler Menschen hinzugetreten, dass sich unser Land zum Schlechten hin verändert', beschreibt er. Doch am Ende steht für ihn fest: Seine geplanten Reformen will der Kanzler dennoch durchsetzen.

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