Diese Entscheidung dürfte in Fußball-Deutschland freudig zur Kenntnis genommen worden sein. Louey Ben Farhat von St. Pauli-Konkurrent KSC wird in Zukunft für den DFB auflaufen. Ben Farhat spielte bislang für den tunesischen Verband, unter anderem an der Seite von Ex-St. Pauli-Profi Elias Saad. Dort absolvierte er sogar schon zwei A-Länderspiele. Eine potenzielle WM-Nominierung lehnte der 20-Jährige zuletzt ab. 'Das ist respektlos. Die Sache ist erledigt', schimpfte der damalige Nationaltrainer Sabri Lamouchi damals. Ben Farhat begründete den WM-Verzicht mit der zu hohen Belastung. Zuvor fiel der KSC-Profi monatelang verletzt aus. Hätte Ben Farhat bei der WM für Tunesien gespielt, wäre ein Verbandswechsel nicht mehr möglich gewesen.
Mittlerweile ist zudem klar, dass das Toptalent in Zukunft für den SC Freiburg auflaufen wird. Bis zum Sommer sammelt er jedoch noch weiterhin Spielpraxis beim Zweitligisten – und kann ab nun auch für die Kader der deutschen Nationalmannschaft nominiert werden. Transfermarkt.de beziffert seinen Marktwert auf zehn Millionen Euro. Der SC Freiburg soll demnach lediglich 7,5 Millionen Euro gezahlt haben und einigte sich mit dem KSC zunächst auf eine sofortige Leihe zurück in die Zweite Liga.
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