Die Ferien in Bayern steuern dem Ende entgegen: Am Dienstag, 15. September, geht es wieder los. Der Automobilclub ADAC rechnet mit 'Hochbetrieb' auf den Straßen am kommenden Wochenende.
Denn nicht nur in Bayern, sondern auch in Baden-Württemberg und in mehreren österreichischen Bundesländern gehen die Ferien zu Ende. Viele Baustellen und Autobahnsperren verschärfen die Lage weiter.
'Erhebliche Behinderungen': Warum es nochmal voll werden soll
Die diesjährige Sommer-Reisesaison erreicht damit ihren letzten Höhepunkt, heißt es vom ADAC. Die Konsequenz: viel Verkehr auf den Autobahnen und teils 'erhebliche Behinderungen'.
Besonders voll dürfte es ADAC-Prognosen zufolge auf den Rückreiserouten aus dem Süden sowie von den Küsten in Richtung Heimat werden. Auf diesen Routen könne es zu längeren Staus und Verzögerungen kommen.
Der Automobilclub verweist auch auf Urlauber, die nicht auf die Ferienzeit angewiesen sind, so etwa Paare ohne Kinder, und daher nun auch in Richtung beliebte und klassische Ausflugs- und Ferienregionen aufbrechen.
An diesen Tagen werden die Straßen besonders voll
Nach Einschätzung des ADAC dürfte es vor allem am Freitagnachmittag und - abend sowie am Samstagvormittag in den Urlaubsregionen voll werden. Der Rückreiseverkehr dürfte dann insbesondere am Samstagnachmittag und -abend und am Sonntagfrüh bis hinein in den frühen Abend für volle Straßen sorgen.
Auch in Österreich gibt es mehrere staugefährdete Autobahnen; dazu zählen unter anderem die Brennerautobahn A13 sowie die Inntalautobahn A12.
Ein Tipp vom ADAC: Möglichst außerhalb der Hauptverkehrszeiten starten. Bei der Verkehrsinfo des Automobilclubs kann man sich über die aktuelle Lage informieren.
Eine Übersicht über die besonders belasteten Strecken:
A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau – Linz
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz
A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel; Kassel – Frankfurt
A6 Mannheim – Heilbronn
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda –Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A11 Berliner Ring – Kreuz Uckermark – Stettin
A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
A13 Berliner Ring – Dresden
A17 Dresden – Prag
A21 Kiel – Bargteheide
A23 Hamburg – Heide
A24 Hamburg – Schwerin
A27 Bremen – Bremerhaven
A29 Ahlhorner Heide – Wilhelmshaven
A31 Gronau – Meppen
A38 Halle – Göttingen
A42 Kamp-Lintfort – Dortmund
A43 Recklinghausen – Wuppertal
A44 Kassel – Dortmund
A45 Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund
A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
A65 Karlsruhe – Ludwigshafen
A72 Zwickau – Chemnitz
A81 Singen – Stuttgart
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 Lindau – München
A99 Autobahnring München
Was man sonst noch beachten sollte
Was Autofahrer außerdem beachten sollten: Durchfahrtsverbote gelten auf mehreren Autobahnen/Bundesstraßen an Wochenenden und Feiertagen. Für die Blockabfertigungen für Lkw stehen bereits die Termine für das gesamte Jahr fest. Im September gibt es mehrere.
Zudem stehen am Wochenende mehrere Autobahn-Vollsperrungen bevor. Eine Übersicht über alle Sperrungen finden Interessierte auf der Internetseite des ADAC.
Wer dennoch im Stau warten muss, sollte eines beachten: Aktuell erlebt Deutschland nochmal sommerliche Hitze. Das Auto heizt sich schnell auf. Wer sich dort länger aufhält, sollte zu seiner eigenen Sicherheit und der Beifahrer wissen, ab wann es gefährlich wird. Die gute Nachricht: Im Freistaat steht der Wetterumschwung vor der Tür – mit Schauern und Gewittern.
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