Dramatik pur in Schlusssekunden
HSG Wetzlar erkämpft sich ersten Punkt gegen Eisenach
Stand: 07.09.2026 • 21:09 Uhr
Die HSG Wetzlar holt den ersten Punkt der Saison. Daheim gegen Eisenach entwickelt sich ein spannendes Spiel, in dem eine Schiedsrichter-Entscheidung zehn Sekunden vor Schluss für Diskussionen sorgt.
Da war viel drin - unter anderem ein vermeintlicher, weil zurückgepfiffener Siegtreffer für die HSG Wetzlar zehn Sekunden vor Schluss sowie ein Kopftreffer der Eisenacher Gäste beim letzten Wurf. Am Ende trennten sich die beiden Teams der Handball-Bundesliga mit 31:31 (15:12) und holten damit ihren jeweils ersten Punkt der Saison.
Aber von vorne: In der ersten Hälfte erarbeiten sich die gastgebenden Wetzlarer einen Drei-Tore-Vorsprung. Gerade zwei Spieler stachen dabei heraus. Im Angriff verwandelte Niklas Theiß sechs von sechs Würfen, im Kasten parierte Torhüter Bart Ravensbergen acht Versuche. Es sah gut aus für die HSG.
Dramatik pur in letzter Minute
Doch wie gewonnen, so zerronnen. Nur fünf Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da hatten die Gäste die Partie ausgeglichen. Anschließend entwickelte sich ein offenes Spiel. Eisenach lag zwar meist einen Treffer vorne, Wetzlar aber blieb stets dran. Drei Minuten vor Schluss führte schließlich die HSG wieder. Spannung pur.
In die letzten 60 Sekunden ging es mit einem Unentschieden und Ballbesitz für die HSG. Die spielte sich gut durch, der Zeitspiel-Arm der Schiedsrichter war jedoch oben. Der Ball landete im Tor, zuvor wurde nach Ansicht der Referees aber ein Pass zu viel gespielt - zumindest fragwürdig. Nun hatte Eisenach die Chance auf den Sieg. Ein letzter Freiwurf aus zehn Metern landete jedoch mitten im Abwehrblock der Gastgeber - und am Kopf eines Wetzlarers. Weiter geht es für die Mittelhessen am Sonntag beim SC Magdeburg.
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