Mit 18 in den Gemeinderat: Lennard Frommer will Adelheidsdorf mitgestalten

Mit 18 in den Gemeinderat: Lennard Frommer will Adelheidsdorf mitgestalten
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Category: Politics
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Foto: UWG ADELHEIDSDORF. Gerade 18 Jahre alt geworden und schon auf dem Weg in die Kommunalpolitik: Lennard Frommer kandidiert für den Gemeinderat Adelheidsdorf. Als Schüler der 12. Klasse des KAV-Gymnasiums gehört er zu den besonders jungen Gesichtern auf den kommunalen Wahllisten. Seine Kandidatur verbindet Jugend, persönliches Engagement und den Anspruch, die Interessen seiner Generation stärker in die Kommunalpolitik einzubringen. Frommer spielt im Schulorchester, ist leidenschaftlicher Sportler und macht gerne Musik. Jetzt möchte er sich auch politisch für seinen Heimatort engagieren. 'Ich möchte viele junge Menschen erreichen und dafür sorgen, dass ihre Interessen vertreten werden', sagt Frommer. Gleichzeitig gehe es ihm darum, die Generationen zusammenzubringen und das gemeinsame Leben in Adelheidsdorf zu stärken. Seine Motivation bringt der 18-Jährige auf einen einfachen Nenner: 'Jeder sollte eine Stimme bekommen, egal wie viel Erfahrung man mitbringt oder wie alt man ist.' Dabei ist ihm seine Unabhängigkeit besonders wichtig. Als parteiloser Kandidat möchte Frommer seine politischen Ziele eigenständig verfolgen und Entscheidungen transparent gestalten. Fraktionszwang lehnt er ab. Statt parteipolitischer Vorgaben möchte er sich an den konkreten Interessen der Menschen in Adelheidsdorf orientieren. Auch an sich selbst stellt er dabei einen klaren Anspruch. Sollte er in den Gemeinderat gewählt werden, möchte er der gleiche Mensch bleiben wie vor der Wahl: ansprechbar, nahbar und mitten im Dorf. 'Ich möchte nicht irgendein abgehobener Politiker sein, sondern immer noch der Lennard aus dem Dorf', sagt er. Die Kandidatur des 18-Jährigen passt damit auch zum Selbstverständnis der Unabhängigen Wählergemeinschaft in der Samtgemeinde Wathlingen. Die UWG wurde am 19. Juli 1991 in Nienhagen gegründet und blickt 2026 auf 35 Jahre unabhängige Kommunalpolitik zurück. Sie versteht sich als Bürgerinitiative ohne Parteibuch und stellt Bürgernähe, Unabhängigkeit, Transparenz und sachorientierte Lösungen in den Mittelpunkt. Inzwischen ist die UWG auch in Adelheidsdorf und Wathlingen organisatorisch vertreten. Für die Kommunalwahl 2026 tritt sie damit erstmals flächendeckend in allen drei Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde an. Neben erfahrenen Kommunalpolitikern finden sich zahlreiche neue Gesichter auf den Listen. In Wathlingen geht Anna Olschewski als Bürgermeisterkandidatin der UWG ins Rennen. Die Wählergemeinschaft hat ihre Kandidatur für das Amt der Bürgermeisterin angekündigt. Olschewski wirbt dabei für einen politischen Wechsel und möchte neue Impulse in die Gemeinde bringen. Auch Claudia Sommer tritt erneut an. Die amtierende Samtgemeindebürgermeisterin wurde 2021 gewählt und ist seit dem 1. November 2021 Hauptverwaltungsbeamtin der Samtgemeinde Wathlingen. Zuvor war die diplomierte Verwaltungswirtin bei der Agentur für Arbeit als Bundesbeamtin in einer Führungsposition tätig. Heute trägt sie die Verantwortung für die Verwaltung mit den Rathäusern in Wathlingen und Nienhagen sowie für die Betriebe der Samtgemeinde mit rund 135 Mitarbeitenden. Die UWG setzt bei Sommer deshalb insbesondere auf ihre Führungserfahrung und ihre fachliche Kompetenz. Das Amt verlangt neben Verwaltungskenntnissen auch die Fähigkeit, Personal und Organisation zu führen, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und auch in schwierigen Situationen verantwortungsvoll zu entscheiden. Gerade diese Erfahrung aus der Leitung einer großen kommunalen Verwaltung sieht die UWG als wichtige Stärke. In Adelheidsdorf möchte die UWG ebenfalls neue Kräfte für die kommunale Arbeit gewinnen. Mit Lennard Frommer steht dabei ein besonders junger Kandidat für einen Generationenwechsel. Auch weitere Kandidatinnen und Kandidaten treten dort für die Wählergemeinschaft an. In Nienhagen kandidiert Alexander Hass für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters. Hass gehört seit 2011 dem Gemeinderat Nienhagen an, ist seit 2013 Mitglied im Samtgemeinderat und übt seit 2016 das Ehrenamt des stellvertretenden Samtgemeindebürgermeisters aus. Damit verbindet die UWG langjährige kommunale Erfahrung mit neuen politischen Kräften. Genau diese Mischung prägt den diesjährigen Wahlkampf der Wählergemeinschaft: erfahrene Verantwortungsträger stehen neben Menschen, die erstmals für ein kommunales Mandat kandidieren. Für Lennard Frommer beginnt politisches Engagement dabei ganz unmittelbar vor der eigenen Haustür. Er möchte, dass junge Menschen gehört werden, dass Adelheidsdorf lebenswerter wird und dass die verschiedenen Generationen miteinander im Gespräch bleiben. Mit 18 Jahren wagt er damit einen ungewöhnlich frühen Schritt in die Kommunalpolitik. Sein Anspruch ist dabei bemerkenswert bodenständig: Verantwortung übernehmen, eigene Ideen einbringen und trotzdem der bleiben, der er vor der Wahl war - Lennard aus Adelheidsdorf. Text: UWG

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