Es ist ein spektakulärer Fall. Ein Mann sollte sterben, weil seine Ehefrau und Schwiegermutter ihn aus dem Weg haben wollten.
Es ist ein spektakulärer Fall. Ein Mann sollte sterben, weil seine Ehefrau und Schwiegermutter ihn aus dem Weg haben wollten. Die Frauen müssen wegen versuchter Anstiftung zum Mord jeweils für viereinhalb Jahre ins Gefängnis.
So lautet das Urteil, das das Kölner Landgericht heute gefällt hat. Die Mutter und ihre Tochter wollten weiter auf Mallorca leben. Doch offenbar hat der Ehemann und Vater des gemeinsamen Sohnes, ein Unternehmer ausWie die Vorsitzende Richterin in der Urteilsbegründung sagte, hatten die jetzt 62-jährige Mutter und ihre 36 Jahre alte Tochter geplant, den Mann, der auch einen Wohnsitz auf Mallorca hat, töten zu lassen. Hintergrund war vor allem ein Sorgerechtsstreit um den gemeinsamen sechsjährigen Sohn.
Der Streit wurde auch vor dem Familiengericht geführt. Um den Plan zu verwirklichen, hatten die Frauen laut Gericht einen italienischen Restaurantbesitzer auf Mallorca angesprochen, der einen Auftragsmörder engagieren sollte. Von dem entscheidenden Gespräch gibt es sogar einen Mitschnitt.einen Kolumbianer besorgen, der eine Pistole hat" wolle. Sie hatte 5.000 Euro zur Verfügung, um den Auftragskiller zu bezahlen.
Doch statt einen Killer zu beauftragen, gab der Gastronom dem Mann, der umgebracht werden sollte, einen Tipp. Der Kölner Unternehmer flog, nachdem er die Information über die Pläne bekommen hatte, nach Köln und zeigte seine Frau und deren Mutter an. In dem Prozess sprachen die Frauen nur davon, dass der Mann einen"Der Prozess hat 13 Verhandlungstage gedauert. Ein Verteidiger sagte nach der Urteilsbegründung, er habe den Eindruck, dass das Urteil bereits nach dem ersten Prozesstag feststand.
Es seien viele Punkte nicht berücksichtigt worden. Selbstverständlich werde man gegen die Entscheidungen Rechtsmittel einlegen. Du willst mehr Beiträge vom WDR direkt oben in der Suche bei Google sehen? Dann füge uns jetzt als"Bevorzugte Quelle" hinzu.
Seit 17 Uhr demonstiert das Bündnis"Köln stellt sich quer" auf dem Kölner Heumarkt gegen Rechts. Worum es den Veranstaltern geht.
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