Oberrheintaler Gemeinden wollen Altersangebote gemeinsam weiterentwickeln

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Category: Entertainment
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Wie können ältere Menschen im Oberen Rheintal auch künftig möglichst lange selbstständig leben? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 25. August 2026 rund 40 Fachleute und politische Entscheidungsträger aus Eichberg, Marbach, Rebstein, Oberriet, Rüthi und Altstätten im Sonnensaal in Altstätten. Gemeinsam verschafften sie sich einen Überblick über die bestehenden Angebote und diskutierten, wo in den kommenden Jahren zusätzlicher Handlungsbedarf besteht. Prof. Dr. Jürgen Stremlow von der Hochschule Luzern und Ingo Kratisch, Leiter der Abteilung Alter beim kantonalen Amt für Soziales, zeigten auf, wie sich Leistungen und Ausgaben in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben. Zudem richteten sie den Blick auf das Jahr 2045 und die Frage, welche Angebote die Region künftig benötigt. Altersarbeit umfasst mehr als Pflege Viele Menschen bleiben heute bis ins hohe Alter gesund und aktiv. Entsprechend umfasst die Altersarbeit nicht nur Pflegeplätze. Dazu gehören auch altersgerechte Wohnungen, Mobilitätsangebote, ambulante Unterstützung sowie Möglichkeiten für Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig wirkt sich die wachsende Zahl älterer Menschen auf die Ausgaben aus. Die Kosten für die Altersarbeit im Oberen Rheintal sind in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. Die Beteiligten rechnen damit, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Ambulante Angebote sollen ausgebaut werden Nach Einschätzung der Fachpersonen dürften die bestehenden Pflegeplätze in den kommenden Jahren ausreichen. Voraussetzung sei allerdings, dass sich die Gemeinden regional abstimmen und ambulante Angebote weiter ausbauen. Damit soll es älteren Menschen ermöglicht werden, länger in ihrem vertrauten Umfeld zu leben und dort die notwendige Unterstützung zu erhalten. Gemeinden setzen auf stärkere Zusammenarbeit Die beteiligten Gemeinden wollen bei der Weiterentwicklung der Altersangebote enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, bestehende Angebote besser aufeinander abzustimmen und gemeinsam auf demografische sowie finanzielle Herausforderungen zu reagieren. In einem nächsten Schritt soll geklärt werden, welche Massnahmen für die Region sinnvoll sind und wie diese umgesetzt werden können. Das kantonale Amt für Soziales und Prof. Dr. Jürgen Stremlow begleiten die Gemeinden bei der weiteren Arbeit.

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