Maria Furtwängler bleibt beim 'Tatort': 'Ein Ende? Absolut nicht'

Maria Furtwängler bleibt beim 'Tatort': 'Ein Ende? Absolut nicht'
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Category: Entertainment
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Maria Furtwängler erteilt 'Tatort'-Aus klare Absage – kein Ende für Charlotte Lindholm in Sicht Von: Julia Hanigk Drucken Teilen Maria Furtwängler bleibt dem 'Tatort' treu und verrät, warum der neue Fall 'König in Gelb' sie auch persönlich tief berührt hat. Hannover – Maria Furtwängler bleibt dem 'Tatort' treu – sie will als Charlotte Lindholm weiter ermitteln. Auf die Frage, ob sie der Krimireihe erhalten bleibe oder ein Ende in Sicht sei, antwortet die Schauspielerin in einem Interview mit der Hörzu unmissverständlich: 'Ein Ende? Absolut nicht.' Am Sonntag (13. September) um 20:15 Uhr läuft der 'Tatort: König in Gelb'. Maria Furtwängler ist Kommissarin Charlotte Lindholm. © Frizzi Kurkhaus/NDR/ARD Foto Am Sonntag (13. September) läuft um 20:15 Uhr ihr neuer 'Tatort' mit dem Titel 'König in Gelb'. Der Fall spielt in einem Demenzdorf und stellt die Wahrnehmung der Ermittlerin auf die Probe. Für Lindholm geht es dabei nicht nur um die Aufklärung des Falls, sondern auch um den Umgang mit einem Kollegen, dessen Wahrnehmung sich verändert. Neuer 'Tatort' mit Maria Furtwängler spielt in einem Demenzdorf Im Interview mit prisma.de erklärt Furtwängler die Herausforderung rund um Erinnerungsvermögen und die richtigen Fakten, die bei 'König in Gelb' nicht mehr so einfach zu identifizieren seien. Lindholm spüre, 'dass ihr von Demenz betroffener Kollege recht haben könnte, und muss nicht nur gegen einen Täter, sondern auch gegen eigene Zweifel und die der anderen ermitteln.' Zu ihrer Rolle erklärt die Schauspielerin, sie habe die Figur mitentwickelt und 'versuche, sie lebendig zu halten, mit all ihren Macken, aber auch Entwicklungen. Sie ist mir schon ans Herz gewachsen, und ich lasse mich sehr auf sie ein.' Eine Rolle, die ihr offensichtlich Spaß macht und die sie auch noch nicht verlassen will. Auf die Frage nach einem möglichen Abschied antwortet sie: 'Ganz ehrlich: Darüber werde ich nachdenken, wenn es so weit ist. Und das ist derzeit ganz sicher nicht der Fall.' Verdächtig idyllisch: Die besten Krimiserien, die in Kleinstädten spielen Fotostrecke ansehen Furtwängler ist nicht nur Schauspielerin, sondern auch ausgebildete Ärztin. Im Hörzu-Interview erklärt sie ihre persönliche Verbindung: 'Wenn ein Aspekt hineingespielt hat, dann die Tatsache, dass mein Vater an Demenz erkrankt war.' Die Produktion habe daher mit der Alzheimer-Gesellschaft zusammengearbeitet. Inhalt anzeigen Maria Furtwängler spricht über ihre eigenen Erfahrungen mit Demenz Die Schutzlosigkeit der Figuren berührt Furtwängler nach eigener Aussage besonders. Ihr Vater (der Architekt Bernhard Furtwängler) sei zeitweise durch seine Krankheit zum Ziel von Betrügern geworden. Ihre Rolle der Charlotte Lindholm in 'König in Gelb' beschreibt sie so: 'Sie muss von ihrer Ungeduld und von diesem hohen Ross des intelligenten, klugen, schnellen Denkens heruntersteigen und sich in die Welt dieses Mannes begeben, der eine Demenz hat.' Und fügt hinzu: 'So, wie ich das mit meinem Vater lernen musste.' Mit dem 'Tatort' möchte die Schauspielerin nicht nur Spannung erzeugen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Ihren Wunsch an das Publikum formuliert sie im Hörzu-Interview: 'Es wäre schön, wenn Zuschauerinnen und Zuschauer danach anders auf Menschen mit Demenz und Angehörige schauen.' (Quellen: Hörzu/Ausgabe 36 vom 4. September 2026, prisma.de) (jh)

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