Eine Schriftstellerin und ihre Schwester lassen sich von ihrem Vater dazu bringen, ihm eine illegale Sterbehilfereise in die Schweiz zu organisieren. Die Vorbereitungen dazu stürzen sie in eine emotionale Achterbahnfahrt. Zu sehen am Mittwoch, 20.15 Uhr bei Arte.
08. 09. 2026, 18:30 Uhr Lesedauer: 1 Minute
Die Pariser Schriftstellerin Emmanuèle (Sophie Marceau) und ihre Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) werden ins Krankenhaus gerufen: Ihr Vater André (André Dussollier) hatte einen schweren Schlaganfall. Er bittet Emmanuèle, Sterbehilfe für ihn zu organisieren. Die Schwestern hoffen zunächst auf einen Sinneswandel und verlegen den Lebemann und Kunstliebhaber in eine bessere Klinik, doch André bleibt entschlossen.
Da Sterbehilfe in Frankreich verboten ist, wenden sie sich an eine Schweizer Organisation. André ist begeistert, dass sein letzter Wunsch Form annimmt. Dann wiederum irritiert er – trotz festen Sterbewillens – Emmanuèle, Pascale und seine depressive, an Parkinson erkrankte Ex-Frau Claude mit plötzlicher Lebenslust.
Der Film von Regisseur François Ozon basiert auf dem autobiografischen Buch der Schriftstellerin Emmanuèle Bernheim. Mit der Besetzung der Hauptdarstellerin Sophie Marceau und der Fassbinder-Muse Hanna Schygulla in einer gewichtigen Nebenrolle erfüllte sich der Regisseur zwei langgehegte Wünsche. Premiere feierte der Film 2021 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.
Danach zeigt Arte um 22.05 Uhr die Dokumentation: 'Sophie Marceau – Der bezaubernd authentische Filmstar'.
(Quelle: SN)
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