Warntag in SH: Schulen bereiten sich auf Ernstfall vor

Warntag in SH: Schulen bereiten sich auf Ernstfall vor
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AUDIO: Nachrichten 17:00 Uhr - 08.09.2026 (7 Min) Warntag in SH: Schulen bereiten sich auf Ernstfall vor Stand: 08.09.2026 18:50 Uhr Am diesjährigen Warntag, am 10. September, sollen Schülerinnen und Schüler an 477 Schulen in Schleswig-Holstein erproben, wie sie sich in Krisensituationen verhalten sollen. von Uwe Jahn Wo bekomme ich Informationen, wo ist der nächste sichere Ort, wie verhalte ich mich je nach Lage richtig und: Wie helfe ich anderen? Um diese Fragen dreht es sich, wenn am Donnerstag das Deutsche Rote Kreuz mit vielen Helfern Mitmachstationen an Schulen in Schleswig-Holstein aufbaut oder die Feuerwehr Schülerinnen und Schülern erklärt, wie man Gefahren erkennt und weiß, was dann zu tun ist. Dabei geht es um Erste Hilfe, aber auch um das richtige Verhalten bei Unwettern, Sturmfluten, Feuer, Strom- oder Mobilfunkausfall. Reichweite am ersten Aktionstag: 150.000 Schüler Für Bildungsministerin Dorit Stenke (CDU) gehört Bevölkerungsschutz zur Bildung dazu. Bei diesem Aktionstag soll vermittelt werden, wie man sich selbst schützt und anderen helfen kann. Laut Bildungsministerin Dorit Stenke (CDU) werden mit dem Aktionstag etwa 150.000 Schülerinnen und Schüler erreicht. Stenke ist sich sicher: Wer handlungsfähig ist, braucht sich einer Krise nicht mehr in dem Maße ausgeliefert zu fühlen. Er ist auch einer schwierigen Situation gewachsen und braucht keine Angst zu haben. Wir alle kennen, glaube ich, den Satz: Tu was und dann geht's dir besser - und genau das ist, was wir an diesem Tag erreichen wollen. Dorit Stenke (CDU), Bildungsministerin Schleswig-Holstein Feuerwehr löscht Wissensdurst Laut Landesbrandmeister Jörg Nero bietet der Aktionstag die Möglichkeit, viele junge Menschen zu erreichen, die das erworbene Wissen auch in ihre Familien weitertragen. Dabei geht es ihm auch um Vorsorge: je mehr Menschen sich beispielsweise bevorraten oder auch Sirenentöne kennen, desto mehr Menschen könnten kompetent reagieren. Nero erlebt die Kinder vor allem als neugierig. Sie wollten wissen, was passieren kann, und was es dann zu tun gebe. Jungs oder Mädchen und große rote Autos: das funktioniert irgendwie immer. Jörg Nero, Landesbrandmeister Dabei geht es um Fragen der Gefahrenerkennung genauso wie um konkrete Brandbekämpfung: ab wann wird es gefährlich, warum sollte man einen verqualmten Raum schnell verlassen oder wie bediene ich einen Feuerlöscher. Das Rote Kreuz baut Mitmach-Stationen auf Benjamin Hussong, DRK, will Kindern Selbstbewusstsein vermitteln - auch in Krisensituationen. Das Deutsche Rote Kreuz ist beim Aktionstag an den Schulen mit sogenannten Mitmachstationen dabei. Laut Abteilungsleiter Benjamin Hussong können die Schülerinnen und Schüler sich dort mit Erste-Hilfe-Handgriffen ebenso vertraut machen wie mit Verhaltensregeln bei Hochwasser oder Stromausfall. Dabei könnte die Konfrontation mit Krisen- und Katastrophen-Szenarien Ängste bei den Jungen und Mädchen auslösen. Tatsächlich erlebt Hussong aber, dass die Kinder sich nach den Übungen sicherer fühlen. Die Schülerinnen und Schüler sind superinteressiert und nehmen viel mit. Sie fühlen sich eher gestärkt durch das, was sie dabei lernen. Wer weiß, wie er sich in Notfallsituationen verhalten soll, ist für Krisen gut vorbereitet. Benjamin Hussong, Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Schleswig-Holstein Kein einmaliges Ereignis Laut Bildungsministerin Stenke soll der erstmalig durchgeführte Aktionstag an den Schulen in Schleswig-Holstein kein einmaliges Ereignis bleiben. Demzufolge sollen die Erfahrungen nach dieser Premiere ausgewertet werden und die Landesregierung will prüfen, wie der Aktionstag insbesondere in der 6. Jahrgangsstufe regelmäßig und gemeinsam mit Hilfsorganisationen verankert werden kann. Dieses Thema im Programm: NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 08.09.2026 | 17:00 Uhr Schlagwörter zu diesem Artikel Schule Feuerwehr

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