Mietkosten im Heidekreis: So haben sich die Preise pro Quadratmeter verändert
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Die Mieten im Heidekreis sind deutlich gestiegen. (Symbolbild) © Andrea Warnecke/dpa
Die Mieten im Heidekreis sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Eine Sonderauswertung zeigt die Entwicklung pro Quadratmeter.
Heidekreis – Die Mieten in Niedersachsen sind deutlich gestiegen. Das geht aus Daten einer Sonderauswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. So auch im Landkreis Heidekreis. Die Mietentwicklung von 2010 bis 2025 zeigt einen steilen Trend nach oben.
Während im Jahr 2010 die Miete im Landkreis noch pro Quadratmeter 4,98 Euro betragen hat, waren es im Durchschnitt im Jahr 2015 bereits 5,51 Euro. Ebenfalls im Jahr 2020 ist die Miete auf 6,74 Euro in die Höhe geschnellt. 2025 hat die Miete dann bereits 8,5 Euro pro Quadratmeter im Durchschnitt betragen. Die jährliche Mietentwicklung von 2015 bis 2025 beträgt laut Daten 4,4 Prozent. Die jährliche Entwicklung von 2010 bis 2020 beträgt jedoch 3,1 Prozent. Zum Vergleich: Im Land Niedersachsen beträgt die jährliche Mietentwicklung im selben Zeitraum ebenfalls 4,4 Prozent. Der Heidekreis liegt demnach genau im Miet-Trend des Bundeslandes.
Mietkosten gestiegen: Der Heidekreis zeigt die Entwicklung
Doch wie sehen die absoluten Zahlen im Niedersachsen-Vergleich aus? Besonders hoch fielen die Angebotsmieten zuletzt im Landkreis Harburg aus. Dort lag die durchschnittliche Nettokaltmiete bei Erst- und Wiedervermietungen laut Statistik bei 12,31 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls vergleichsweise teuer war die Stadt Oldenburg mit 11,68 Euro pro Quadratmeter. Im Landkreis Lüneburg wurde ein Wert von 11,53 Euro pro Quadratmeter ausgewiesen.
Deutlich günstiger sah es dagegen in anderen Teilen Niedersachsens aus. Den niedrigsten Wert zeigt die Statistik für die Stadt Salzgitter mit durchschnittlich 6,49 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg lag die Angebotsmiete bei 6,77 Euro pro Quadratmeter, im Landkreis Holzminden bei 6,79 Euro.
Teure und günstige Mietpreise in Niedersachsen: Die Übersicht der Landkreise, Städte und Regionen
Teure Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025) Günstige Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025) 12,31 Euro (Landkreis Harburg) 6,49 Euro (Stadt Salzgitter) 11,68 Euro (Stadt Oldenburg) 6,77 Euro (Landkreis Lüchow-Dannenberg) 11,53 Euro (Landkreis Lüneburg) 6,79 Euro (Landkreis Holzminden) 10,96 Euro (Landkreis Stade) 6,94 Euro (Stadt Wilhelmshaven) 10,78 Euro (Region Hannover) 7,03 Euro (Landkreis Northeim) 10,72 Euro (Landkreis Ammerland) 7,17 Euro (Landkreis Goslar) 10,67 Euro (Stadt Osnabrück) 7,33 Euro (Landkreis Helmstedt) 10,51 Euro (Grafschaft Bentheim) 7,71 Euro (Landkreis Hameln-Pyrmont) 10,22 Euro (Stadt Braunschweig) 7,86 Euro (Landkreis Wesermarsch) 10,17 Euro (Landkreis Verden) 8,03 Euro (Stadt Emden)
Datenbasis: Sonderauswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und die Datenbanken der IDN ImmoDaten GmbH.
Datengrundlage: Wohnungen zwischen 30 und 130 Quadratmetern sind betrachtet worden
Die Angebotsmieten basieren auf Inseraten für Wohnungen in Bestandsbauten und Neubauten, die im Internet veröffentlicht wurden. Erfasst wurden dabei Angebote sowohl von Immobilienportalen als auch aus Zeitungsanzeigen für Wohnungen. Für eine vergleichbare Auswertung auf Kreisebene wurden ausschließlich bestimmte Wohnungen herangezogen: unmöblierte Objekte mit einer Wohnfläche zwischen 30 und 130 Quadratmetern und mittlerem Ausstattungsstandard. Die angegebenen Werte beziehen sich auf die Nettokaltmiete, Neben- und Heizkosten sind nicht berücksichtigt.
Als Grundlage dienen Daten der IDN ImmoDaten GmbH. In diese Datenbank fließen Inserate von mehr als 120 Immobilienportalen und Zeitungen ein. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung nimmt diese Informationen und berechnet daraus die durchschnittlichen Angebotsmieten.
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