Die Spielerinnen von Union Berlin bleiben weiter sieglos. Mit dem 0:1 gegen Eintracht Frankfurt setzte es auch am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga eine Niederlage.
Die Spielerinnen von Union Berlin bleiben weiter sieglos. Mit dem 0:1 gegen Eintracht Frankfurt setzte es auch am dritten Spieltag der Fußball - Bundesliga eine Niederlage. Es war die dritte Niederlage im dritten SaisonspielDer Fehlstart in die Saison der Fußball erinnen vonist perfekt.
Am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga setzte es im Heimspiel gegen Europapokal-Teilnehmer Eintracht Frankfurt und vor 5.717 Zuschauern eine verdiente 0:1-Niederlage. Damit warten die Berlinerinnen unter der neuen Trainerin Marie-Louise Eta weiterhin auf den ersten Punktgewinn und stehen vorerst auf dem vorletzten und damit Abstiegsplatz 13. Dabei begann das Spiel mit jeder Menge Tempo, hoher Intensität in den Zweikämpfen und direkt auch mit ersten Torabschlüssen auf beiden Seiten. Aber sowohl dem Versuch von Frankfurts Hayley Raso also auch dem von Unions Lia Kamber fehlte die nötige Präzision. Knapper war es da schon beim Schlenzer von Dilara Acikgöz, die den Ball nach einer Ecke nur Zentimeter neben den Berliner Torpfosten setzte. Und so abwechslungsreich die Partie sich auch darstellte, so fehlerhaft war sie zugleich auch.
Union spielte sich gegen das enorm hohe Pressing Frankfurts zwar immer wieder stark aus der eigenen Hälfte heraus, wobei besonders Torhüterin Nadine Böhi eine erstaunliche Ruhe am Ball bewies. Doch sobald es über die Mittellinie ging, war die spielerische Linie vor allem bei Union schnell dahin. Stattdessen suchte die Mannschaft vielleicht zu häufig den direkten Steilpass. Ein solcher war es dann immerhin auch, der die größte Berliner Chance der ersten Halbzeit nach sich zog.
Nach einem geschickten Lauf von Naika Reissner von der linken Seite ins Zentrum passte die 21-Jährige zur bestens postierten Lisa Heiseler. Doch die Kapitänin Unions setzte ihren freistehenden Schussversuch vom Strafraumrand doch deutlich neben das Frankfurter Tor . Zwei Minuten später dann die große Chance für die Eintracht.
Doch zunächst klärte Tomke Schneider bravourös und mit letzter Kraft gegen die einschussbereite Raso, ehe Böhi einen nachfolgenden Distanzschuss glänzend parierte . Fünf Minuten später war die Schweizerin allerdings machtlos gegen einen abgefälschten Kopfball Laura Freigangs in Folge eines Eckballs. Dass es nur mit 0:1 in die Pause ging aus Union-Sicht, war dann jedoch wieder das Verdienst der neuen Berliner Stammtorhüterin.
Die in der 35. Minute einen Foulelfmeter von Sara Doorsoun parierte. Die zweite Hälfte schließlich war deutlich ereignisärmer als der erste Durchgang. Union spielte sich immer mal wieder gefährlich in die Nähe des Frankfurter Tores.
Chancen aber blieben aus. Allerdings zunächst auf der Gegenseite. Erst in der 73. Minute wurde es mal wieder so richtig aufregend, da Unions einmal mehr überzeugende Jill Janssens nach einem schnell vorgetragenen Frankfurter Konter aber letztlich doch gerade noch so gegen Ereleta Memeti klären konnte.
Erst in der 82. Minute meldete sich auch Union noch einmal so richtig an. Nach schöner Flanke von der rechten Seite durch Janssens traf Eileen Campbell in der Strafraummitte ihre Direktabnahme aber nicht voll genug, um Frankfurts Torhüterin Lina Altenburg zu überwinden. Es sollte der Startschuss für eine wilde Schlussphase werden.
Eine Schlussphase, in der allerdings vor allem die Eintracht noch zu Chancen kam. Doch weder Noemi Ivelj als auch Acikgöz kamen an der nun überragenden Böhi im Union-Tor vorbei.
Deren Fabel-Paraden fast noch einen Ertrag einbringen sollten. Doch auch Unions Abwehrchefin Samantha Steuerwald schaffte es in der vierten Minute der Nachspielzeit aus spitzem Winkel nicht, das ersehnte Tor zu erzielen.
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