Neu auf Amazon Prime Video: In diesem bildgewaltigen Abenteuerfilm wollen haufenweise Stars das Dach der Welt erklimmen

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Category: Entertainment
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Berggipfel üben seit Urzeiten eine unwiderstehliche Faszination auf die Menschheit aus. In dem 2015 mit großem Erfolg in den Kinos gelaufenen 'Everest' geht es um eine Gruppe 'normaler' Leute, die den höchsten Berg der Erde stürmen wollen. . Die Handlung bietet aber auch Platz für dramatische Charaktermomente, in denen die vielen großen Stars mimisch glänzen können. Am stärksten ist 'Everest', wenn beide Elemente stimmig miteinander kombiniert wurden – was Regisseur 'Die Szenen am Berg strahlen eine majestätische Urgewalt aus und wirken zugleich intim. ' Mit unter anderem diesen Worten beschreibt unsere das Werk. Zudem stellen wir fest, dass dem 'Contraband'- und '2 Guns'-Macher die schwierige Gratwanderung zwischen detailgetreuer Nachstellung realer Ereignisse und einem Unterhaltungsfilm sehr gut gelungen sei. Bei den am echten Mount Everest in Nepal, in den Südtiroler Alpen, auf Island sowie in den Pinewood und Cinecitta Studios vor den Toren Londons beziehungsweise Roms abgehaltenen DreharbeitenDer erfahrene Bergsteiger Rob Hall hat die Firma Adventure Consultants gegründet. Mit ihr bietet er gutbetuchten Hobby-Kraxlern Touren zum Gipfel des Mount Everest an. Ende März 1996 bricht der Neuseeländer mit seinem Team aus Bergführern und lokalen Sherpas sowie acht wagemutigen Kund*innen auf, um das Dach der Welt zu besteigen. Zu den Abenteuerlustigen, die dafür 65.000 Dollar auf Halls Konto überwiesen haben, zählen ein Arzt aus Texas , ein New Yorker Postangestellter , die japanische Personalchefin Yasuko Namba und der Journalist Jon Krakauer , der einen Bericht über die Expedition für ein Reisemagazin schreiben soll. Nach mehreren Wochen der Akklimatisierung in stetig wachsender Höhe beginnt die Gruppe schließlich am 10. Mai den finalen Aufstieg aus 7.900 Metern Höhe. Allerdings sind sie aufgrund des guten Wetters längst nicht die einzigen mit diesem Ziel. Um Staus an den engsten Passagen zu vermeiden, schließt man sich mit der Gruppe eines Konkurrenzunternehmens um Expeditionsleiter Scott Fischer zusammen. Was als einmaliges Erlebnis und triumphaler Gipfelsturm geplant war, droht allerdings in einer Tragödie zu enden, als plötzlich und unerwartet ein heftiger Schneesturm einsetzt.1985 gab es bereits die erste 'kommerzielle Besteigung' des Mount Everest, bei der Amateure von Profi-Bergsteigern gegen Bezahlung auf den Gipfel gebracht wurden. Anfang der 1990er hatte sich das Ganze zu einer kleinen, aber extrem umsatzstarken Industrie mit einer Reihe von Anbietern gemausert. Dieser trotz diverser Un- und Todesfälle nicht schwächer, sondern sogar noch deutlich intensiver werdende Tourismuszweig ist längst ein echtes Problem am höchsten Berg der Erde. Und nicht nur dort. An den engen Passagen des Aufstiegs bilden sich Schlangen. Im Vordergrund: Josh Brolin als Beck Weathers. Es gibt mittlerweile sogenannte 'Full Service'-Touren mit diversen Versorgungsstationen vom Tal bis zum Gipfel. Sherpas tragen das Gepäck der Klienten, die sich auf präparierten Routen mit fest installierten Haken, Seilen und Steigeisen vorwärts bewegen. Gerade deshalb unterschätzen viele von ihnen fast schon automatisch die Gefahren. Zumal es keinerlei offizielle Überprüfung des Equipments oder der Strecke und schon gar keine Regulierung in Bezug auf die individuelle Eignung oder Erfahrung der Kletternden gibt. Nepal, eines der ärmsten und unterentwickeltesten Länder der Welt, kassiert lediglich eine Aufstiegsgebühr von 10.000 bis 30.000 Dollar pro Person und es kann losgehen. Wie unberechenbar und lebensbedrohlich derlei selbst für die routiniertesten unter den Bergsteiger*innen noch immer ist, zeigte sich nicht nur im hier verfilmten, realen Fall aus dem Jahre 1996, sondern auch während der Dreharbeiten zu 'Everest' im April 2014. Während Teile der Crew noch ein paar verbleibende Panoramaaufnahmen sowie Totalen ohne die Schauspieler*innen schossen, kam es zu einem schweren Lawinenunglück. Dem Kamerateam selbst passierte nichts, aber 16 Sherpas wurden von den Schneemassen getötet – erfahrene Einheimische, die allesamt seit Jahren, teilweise Dekaden ihrem Job nachgingen. Sie wollten an diesem Tag, nur ein paar Dutzend Meter von Second-Unit-RegisseurBei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung. Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.

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