Der FPÖ-Politiker Kurt Kickl bezeichnet die Klimaschutzmaßnahmen als Panikmache und Alarmismus, reduziert die Treibhausgasemissionen fälschlich auf CO₂ und behauptet, Österreich sei für den globalen Klimaschutz nicht verantwortlich. Gleichzeitig fordert er den Ausbau erneuerbarer Energie, weil fossile Brennstoffe irgendwann ausfallen würden. Er kritisiert zudem das Modell "6 plus 3" im Wehrdienst und wirft dem Zivildienst aus Lacken bei ihm die Unklarheit vor.
Ebenso scharf ging es dann auch gleich los. Erstes Thema: Extrem-Sommer und Klimawandel, Milliardenschäden in der Landwirtschaft. Kickl sprach dabei von"Panikmache und Alarmismus", verwies auf Waldsterben und Ozon-Loch.
Der Mensch werde sich anpassen, so der Freiheitliche, der danach 4,5 Milliarden Jahre in die Vergangenheit ausholte. Menschliche Treibhausgas-Emissionen – Kickl reduziert es fälschlich auf CO2 alleine – als Ursache des Klimawandels?
"Anmaßend", eine"Form der Gotteslästerung" und"eine unglaubliche Hybris" des Menschen. Mit diesem Glaubensbekenntnis werden Jahrzehnte wissenschaftlicher Forschung vom Tisch gefegt. -Bepreisung, ist für ihn folglich nur er eine"Form des Ablasshandels":"Geld wird die Temperatur nicht ändern". Österreichs Anteil sei ohnehin zu gering, um global entscheidend zu sein, meinte Kickl:"Wir sind für gar nix zuständig.
" Damit stellte er folgend die Verhältnismäßigkeit der Kosten für den Klimaschutz infrage:"Geld wird die Temperatur nicht ändern", ist seine Kernbotschaft. Gleichzeitig fordert Kickl jedoch plötzlich, dass erneuerbare Energie ausgebaut werden müsse. Der Grund? Weil fossile Energie in einigen Generationen ausgehen werde.
Auch beim Wehrdienst übte Kickl Kritik. Nach einem kurzen Kontakt mit Kanzler Stocker sprach er von einem"Paradebeispiel für den faulen Kompromiss". Aus idealen Varianten sei aus seiner Sicht wenig übrig geblieben. Das Modell"6 plus 3" sei unklar, wie die zusätzlichen drei Monate gestaltet würden, wisse niemand.
Sein Fazit: Alles Murks. Die FPÖ werde zustimmen, wenn es eine"einigermaßen vernünftige Lösung" gebe. Beim Thema Zivildienst-Verlängerung wolle man das Gesamtpaket abwarten.bist du immer auf dem aktuellen Stand! Dieser Artikel wird laufend erweitert – lade die Seite neu, um nichts zu verpassen.
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