Menschen aus NRW fallen vom Glauben ab: Warum Holländer beim Shoppen völlig anders ticken

Menschen aus NRW fallen vom Glauben ab: Warum Holländer beim Shoppen völlig anders ticken
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Category: Business
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Wer aus Nordrhein-Westfalen kommt, kennt die Grenze zu den Niederlanden oft besser als manche deutsche Landesgrenze. Ein Abstecher zum Einkaufen gehört für viele fast zum Alltag. Wer dort zum ersten Mal shoppen geht, reibt sich aber schnell verwundert die Augen. Vieles läuft in holländischen Geschäften anders als gewohnt. Das beginnt bei den Öffnungszeiten und endet noch lange nicht beim Bezahlen an der Kasse. Wer die Unterschiede kennt, plant seinen nächsten Einkaufstrip entspannter. 📌 Holland: Beliebte Malls und Bezahlmöglichkeiten Die Designer Outlets in Roermond öffnen an 363 Tagen im Jahr, sogar an beiden Osterfeiertagen und am ersten Weihnachtstag. Auf dem Gelände der Designer Outlets Roermond verteilen sich mehr als 200 Geschäfte. Laut dem Visa Payment Monitor ist die Debitkarte inzwischen auch in Deutschland das beliebteste Zahlungsmittel, noch vor Bargeld und dem Bezahlen per Smartphone. Jeder fünfte Deutsche meidet mittlerweile Geschäfte, in denen ausschließlich Barzahlung möglich ist, bei den Unter-35-Jährigen sind es sogar 31 Prozent. In den Niederlanden bleibt Bargeld in mehr als drei Viertel aller Läden, Kneipen und Bars zumindest als Zahlungsoption weiterhin akzeptiert. In den Niederlanden ist der Sonntag oft der umsatzstärkste Einkaufstag der Woche. Viele Geschäfte öffnen ganz selbstverständlich, während in NRW sonntags die Rollläden unten bleiben. Gerade Grenzstädte wie Maastricht, Venlo, Enschede und Hengelo setzen konsequent auf verkaufsoffene Sonntage. Dieses Modell zieht viele Kunden aus Deutschland und Belgien an. Wochenendausflüge lassen sich so bequem mit einem Einkaufsbummel verbinden. Montags dagegen öffnen viele Innenstadtgeschäfte erst am Mittag. Nur Supermärkte machen an diesem Tag meist schon früher auf. Wieso zahlt in Holland fast jeder mit Karte? Bargeld spielt im niederländischen Alltag eine deutlich kleinere Rolle als in Deutschland. Rund 90 Prozent der Menschen dort bezahlen mittlerweile mit Karte, wie 'Kommune21' berichtet. Ob im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder sogar im Rathaus: Die Karte liegt fast immer griffbereit. In Deutschland dagegen bleibt Bargeld tief verwurzelt. Laut Kommune21 erfolgte hierzulande 2023 nur rund die Hälfte aller Transaktionen bar. Wer in Holland shoppen geht, sollte deshalb unbedingt eine funktionierende Karte dabeihaben. Manche kleinen Läden akzeptieren inzwischen ausschließlich Kartenzahlung. Was kostet in Holland weniger, was mehr? Beim Preisvergleich zeigt sich kein einheitliches Bild. Bestimmte Lebensmittel wie Käse, Obst und Gemüse sind in den Niederlanden oft günstiger als in Deutschland. Auch Kaffee und manche rezeptfreien Medikamente kosten dort mitunter weniger. Bei Fleisch und Fertiggerichten müssen Kunden dagegen häufiger tiefer in die Tasche greifen. Insgesamt gilt der Wocheneinkauf in Holland im Schnitt als etwas teurer als in Deutschland. Wer gezielt einkauft, kann trotzdem sparen. Ein Preisvergleich vor Ort lohnt sich also durchaus. Welche Produkte gibt es nur in Holland? Niederländische Supermärkte bieten ein Sortiment, das viele deutsche Kunden begeistert. Stroopwafels, Hagelslag und Vanille-Vla stehen ganz oben auf der Beliebtheitsliste. Auch die Käseauswahl fällt spürbar größer aus als in vielen deutschen Supermärkten. Ketten wie Albert Heijn oder Jumbo lassen sich am ehesten mit Rewe oder Edeka vergleichen. Daneben gibt es auch in Holland Aldi und Lidl, deren Sortiment sich aber vom deutschen Angebot unterscheidet. Wer stöbern will, findet garantiert Produkte, die es in NRW so nicht gibt. Wie funktioniert Trinkgeld beim Einkaufen in Holland? In normalen Supermärkten und Geschäften erwartet in den Niederlanden niemand Trinkgeld. Anders sieht es in der Gastronomie aus, wo eine kleine Anerkennung durchaus üblich ist. Praktisch dabei: Trinkgeld lässt sich in Holland meist bequem über die Karte mitbezahlen. Weitere News haben wir hier für dich zusammengestellt: In Deutschland verlangen manche Cafés und kleine Läden dagegen ausschließlich Bargeld, wie der 'Express' berichtet. Diese Einschränkung kennt man in den Niederlanden kaum. Wer spontan shoppen geht, muss sich dort also seltener um passendes Kleingeld kümmern.

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