Trierer Museumsnacht lockt 975 Besucher ins Museum am Dom

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Category: Entertainment
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Trier. Taschenlampenlichter huschten durch die Sammlung, Kerzenschein spiegelte sich auf den strengen Gesichtern von Ikonen und der Duft von Weihrauch lag in der Luft: Bei der 19. Trierer Museumsnacht herrschte am 5. September reger Betrieb im Museum am Dom. Zwischen 18 und 24 Uhr erkundeten insgesamt 975 Besucherinnen und Besucher die Ausstellungen und das vielfältige Programm – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Museumsdirektor Jürgen von Ahn führt die Besucherinnen und Besucher nachts durch das Museum am Dom. Foto: Bischöfliche Pressestelle Trier Große Nachfrage bei Führungen und Ausstellungen Schon bei den ersten Führungen des Abends war der Andrang groß. Neben der aktuellen Ausstellung 'Zu Tisch! Das Letzte Abendmahl zwischen Sakrament, Kunst und Kitsch', die noch bis zum 4. Oktober zu sehen ist, konnten die Besucherinnen und Besucher auch das neu eingerichtete Schaudepot entdecken. Dort sind sowohl Ikonen als auch Grabinschriften aus Trier zu sehen. Beide Sammlungen wurden im Laufe des Abends jeweils in zwei Führungen vorgestellt. Kevin Grotherr, wissenschaftlicher Assistent im Museum, bot selbst drei Führungen an und zog am Ende der Museumsnacht ein positives Fazit: 'Es war meine erste Museumsnacht als Mitarbeiter und ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die alle hier geleistet haben.' Orthodoxe Kapelle begeistert Besucher Zu den besonderen Höhepunkten des Abends gehörten zwei Führungen in die orthodoxe Athanasius-Kapelle. Bei Kerzenschein erklärte die Kunsthistorikerin Polina Constantinova, die selbst aus einer orthodoxen Familie stammt, die Gestaltung der Kapelle und erläuterte den Ablauf eines orthodoxen Gottesdienstes. Für Helena, die gemeinsam mit ihrer Freundin Antonia die Museumsnacht besuchte, war die Führung eine besondere Gelegenheit, einen bislang unbekannten Ort in ihrer eigenen Stadt kennenzulernen: 'Obwohl ich aus Trier bin, war ich dort noch nie drin.' Antonia zeigte sich ebenfalls begeistert und ergänzte: 'Die Frau hat das richtig toll gemacht.' Nach der Führung wollten sich die beiden das Museum noch einmal auf eigene Faust ansehen. Weihrauch aus verschiedenen Ländern erleben Auch die beiden Weihrauchführungen erfreuten sich großer Beliebtheit. In der Remise des Museums konnten die Besucherinnen und Besucher Weihrauchsorten aus verschiedenen Ländern 'kosten' und dabei mehr über die Geschichte und Bedeutung des Weihrauchs erfahren. Taschenlampenführung und 'Chicken Run' für Kinder Auch für die jüngsten Besucher hatte das Museum am frühen Abend ein eigenes Programm vorbereitet. Bei einer Taschenlampenführung und einer Tierführung konnten Kinder die Ausstellungsräume auf besondere Weise erkunden. Der Andrang bei der Taschenlampenführung war dabei so groß, dass die vorhandenen Taschenlampen nicht für alle Kinder ausreichten, wie Grotherr berichtete. Bei der Tierführung machten sich die Kinder unter Anleitung auf die Suche nach Tierdarstellungen in der Kunst. Sarah (8) entdeckte dabei unter anderem mehrere Vögel und einen Esel und berichtete anschließend: 'Wir haben eine Taube gesehen, eine Ente, andere Vögel und einen Esel.' Sie zeigte sich außerdem überrascht darüber, wie viele Tiere im Museum zu finden sind: 'Ich war überrascht, wie viele Tiere es im Museum gibt.' Gemeinsam mit ihrer Familie nahm Sarah im Anschluss noch am 'Chicken Run' teil. Bei der Schnitzeljagd mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Museumsgebäude nach Hähnen suchen. Mit den einzelnen Hähnen war jeweils ein Rätsel verbunden, dessen Lösung mit einer Belohnung honoriert wurde. Ikonenschreiberin Christel Föhr zu Gast Am Abend war außerdem die Ikonenschreiberin Christel Föhr zu Gast im Museum. Sie stellte zahlreiche ihrer selbst geschaffenen Ikonen aus und konnte mit ihrer Leidenschaft für die besondere Kunstform auch die Besucherinnen und Besucher begeistern. Die ausgestellten Ikonen konnten zudem erworben werden, wobei der Erlös der Shanti Leprahilfe in Nepal zugutekommt. Neben den zahlreichen Führungen und Aktionen konnten die Gäste des Museums das angenehme Wetter nutzen und sich in der Remise bei Getränken und Speisen in entspannter Atmosphäre aufhalten. Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte Horst Friedrichs mit Gesang und Piano. PM Bischöfliche Pressestelle Trier Zurück zur Startseite geht's hier – 5vier.de Wir suchen Praktikanten (m/w/d) und Redakteure (m/w/d). Melde dich einfach unter jobs@5vier.de. Denn: Motivation ist wichtiger als Erfahrung! Related Images:

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