Falten? Kein Grund zur Panik – zumindest nicht für Monica Bellucci (61). Die Schauspielerin sprach jetzt in der TF1-Sendung "Sept à Huit" mit Audrey Crespo-Mara offen über das Älterwerden. Statt die Zeichen der Zeit zu verdrängen, bemüht sich die frühere Modelikone darum, sie anzunehmen. "Natürlich verändert sich der Körper, und wie schon gesagt, muss man versuchen, damit Frieden zu schließen", erklärte die frühere Modelikone in dem Interview. Ihre Haltung verbindet sie dabei mit einer großen Portion Dankbarkeit für das Leben, das sie führen darf. Ein Gedanke steht für sie dabei besonders im Vordergrund: Sie möchte ihre beiden Töchter aufwachsen sehen – und dafür nimmt sie jedes Jahr, das dazukommt, gerne in Kauf.
Dass das Älterwerden sich nicht verhandeln lässt, sieht Monica sehr nüchtern. "Die Zeit vergeht, und man muss einen Kompromiss damit finden. Man sagt sich: 'Entweder man altert oder man stirbt', und ich denke lieber ans Altern, weil ich meine Kinder aufwachsen sehen möchte", stellte sie klar. Für die Schauspielerin liegt der Wert des Lebens dabei in ganz alltäglichen Momenten. Morgens gesund aufzuwachen und zu wissen, dass es den Menschen gut geht, die man liebt – genau darin sieht sie ein Privileg, das nicht selbstverständlich ist. "Es ist auch schön, das zu erleben", betonte sie. Für sie ist das Thema nicht ganz unkompliziert: Seit Jahrzehnten wird ihre Karriere als Model und Darstellerin mit Schlagworten wie Schönheit, Weiblichkeit und Sinnlichkeit verknüpft.
Mit diesem Image geht Monica pragmatisch um – sie betrachtet ihr Äußeres schlicht als Arbeitsinstrument. Zwischen der öffentlichen Ikone und der Privatperson zieht sie deshalb eine bewusste Grenze. "Es sind in gewisser Weise immer Masken, denn Spielen bedeutet, die Realität darzustellen, aber es ist nicht die Realität", erklärte sie. Kraft schöpft die Schauspielerin vor allem aus ihrem Privatleben sowie aus der Zeit mit ihrer Familie und ihren Kindern. Genau diesen Rückzugsort brauche sie, um danach wieder ins Rampenlicht treten zu können, wenn es nötig sei. Auch ihren Töchtern, die selbst langsam ihren Weg in die Öffentlichkeit finden, möchte sie diese Haltung mitgeben: Stärke zeigen – und vor dem Vergehen der Zeit keine Angst haben. Privat lief es für Monica allerdings nicht immer so harmonisch. Vor einem Jahr machten sie und Regisseur Tim Burton (68) ihre Trennung öffentlich.
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Imago Monica Bellucci, Schauspielerin, 2026
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Getty Images Monica Bellucci in Cannes, 2014
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Getty Images Monica Bellucci und Tim Burton, Oktober 2023
Monica sieht ihr Äußeres vor allem als Arbeitsinstrument: Könnt ihr diese klare Trennung zwischen Star und Privatperson verstehen?
Absolut! Ein Image gehört zum Job, das echte Leben spielt sich woanders ab.
Nicht ganz – bei so einer großen Ikone lässt sich beides wohl kaum komplett voneinander trennen.
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