Ja, so scheint es. Bei der Aufklärung sind neben dem BSI auch das Bundeskriminalamt, das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Militärische Abschirmdienst beteiligt. Zudem ist das Gemeinsame Cyberabwehrzentrum eingeschaltet, in dem Informationen zusammengetragen und geteilt werden. Laut Bundesverteidigungsministerium sei nicht auszuschließen, dass unter den Datenmengen auch Daten aus der Zusammenarbeit etwa zwischen dem Landeskommando und der Stadt Berlin enthalten seien. Sollte die Analyse eine direkte Betroffenheit ergeben, würden daraus 'Maßnahmen der militärischen Sicherheit' abgeleitet werden, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Nach den Worten der Vize-Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Sonja Eichwede zeige dieser Hacker-Angriff sehr eindrücklich, 'warum wir wiederholt darauf hinweisen, dass wir unsere kritische Infrastruktur und gerade auch unsere Datenverkehre schützen müssen'. Die Unternehmen und die Verwaltungen in Bund und Ländern seien 'gehalten, alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz zu ergreifen', sagte Eichwede unserer Redaktion.
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