Der französische Entwickler steht kurz vor einer Entlassungswelle. Don't Nod bestätigt einen Abbau von bis zu 90 Stellen. Die Umstrukturierung soll den Fokus zurück auf die Prioritätsprojekte lenken. Leicht sei die Entscheidung nach Angaben des Studios nicht gewesen. Bekannt ist der Entwickler für Titel, wie die gesamte Life is Strange-Reihe sowie Spiele wie Remember Me, Vampyr, Banishers, Jusant und zuletzt Aphelion.
Bei Don't Nod rollt die nächste Entlassungswelle
Bereits vor einer Woche berichteten wir von dieser sogenannten "Transformationsinitiative". Stellenstreichungen wurden hier nicht explizit genannt, zwischen den Zeilen ließ sich diese Konsequenz jedoch vermuten.
In der Pressemitteilung des Unternehmens hieß es: "Aufgrund tiefgreifender Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Videospielbranche und deren Finanzierung sowie verschlechterter wirtschaftlicher Kennzahlen der Gruppe hält das Unternehmen eine Anpassung seines Betriebsmodells für notwendig." Der Umsatz des Unternehmens war zuletzt deutlich zurückgegangen.
Jetzt haben wir die Gewissheit: Ja, die Umstrukturierung wird vollzogen und dabei könnten bis zu 90 Stellen gestrichen werden. Mit dem Umsatzrückgang von 3,5 Millionen Euro im Hinterkopf "konzentriert Don't Nod seine Aktivitäten in Frankreich auf eine einzige Produktionslinie. Dabei wird die für den Start neuer Projekte erforderliche Expertise gebündelt, noch bevor die aktuellen Produktionen abgeschlossen sind. Diese organisatorische Maßnahme soll eine kontinuierliche Projekt-Pipeline gewährleisten und das langfristige Wachstum des Unternehmens unterstützen."
Weiter schreibt das Unternehmen in einem aktuellen Finanzbericht: "Ziel ist es, die operative Effizienz der Gruppe zu steigern, indem eine effizientere Ressourcenallokation ermöglicht, Verantwortlichkeiten geklärt und das Fachwissen stärker auf Prioritätsprojekte konzentriert wird."
Verhandlungen mit den zuständigen Arbeitnehmervertretungen haben Berichten zufolge bereits begonnen.
Eine weitere Entlassungswelle also. Auch, wenn wir sie bereits einige Tage im Voraus anrollen gesehen haben, schlägt sie doch wieder mit deprimierender Wucht ein. Und selbst bei Don't Nod ist es nicht das erste Mal in den letzten Jahren, dass einige Mitarbeiter das Unternehmen unfreiwillig verlassen müssen.
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