Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Proteste gegen die AfD
Stand: 07.09.2026 21:06 Uhr
Nach dem Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gab es in Mecklenburg-Vorpommern Proteste. In zwölf Städten gingen Menschen auf die Straße. Dazu hatten verschiedene Bündnisse aufgerufen.
Der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bewegt auch die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. In zwölf Städten im Land sind am Montagabend hunderte Menschen auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen die in Teilen rechtsextreme Partei zu setzen. Unter anderem in Rostock, Greifswald, Ludwigslust, Parchim, Neubrandenburg und Neustrelitz fanden Kundgebungen und Demonstrationen statt.
Mehrere Bündnisse riefen zu Protesten auf
Hunderte Menschen haben sich auf dem Neuen Markt in Rostock versammelt.
Die Polizei will erst am Dienstag Teilnehmerzahlen veröffentlichen. Bei einer der Veranstaltungen hielten Demonstranten Plakate mit Aufschriften wie "Remigriert euch ins Knie" und "Demokratie braucht Vielfalt" in die Höhe. Zu den Protesten hatten unter anderem Bündnisse wie "Rostock Nazifrei" und "Zusammen bewegen" sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund aufgerufen.
Schwesig warnt vor AfD
Auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nahm in Schwerin an einer Demonstration teil. "Mecklenburg-Vorpommern ist nicht Sachsen-Anhalt", sagte die Spitzenkandidatin der SPD in MV zu den Demonstranten. Gemeinsam werde man die "Machtfantasien der AfD stoppen" und verhindern, dass die Partei das Land für sich beanspruchen könne.
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Dieses Thema im Programm: NDR Fernsehen | Nordmagazin | 07.09.2026 | 19:30 Uhr
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