Wie viele und welche Daten konkret gestohlen wurden, wussten die Behörden anfangs nicht genau - und tun dies bis heute nicht. Wegen der großen Menge an Daten dauert die Überprüfung noch an.
Klar ist, dass professionelle Hacker die Cyberattacken ausführten. Zunächst bestätigte dies der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), als er angab, dass das Land Berlin erpresst werde. Demnach verlangten Hacker 30 Bitcoins, was rund zwei Millionen Euro entspricht. Die Hacker drohten: Wird nicht gezahlt, werden die erbeuteten Daten veröffentlicht.
Nach Ablauf eines Ultimatums wurden tatsächlich Daten im Darknet zum Download veröffentlicht. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein weiteres Datenpaket freigegeben, "das waren dann noch einmal 550.000 bis 560.000 Dateien", so der Berliner Chief Digital Officer Florian Hauer. Damit sei eine Dimension von rund 1,3 Millionen erreicht.
In den Ordnern befinden sich nach rbb-Informationen auch Teile von Personalakten, eingescannte Ausweise, Gehaltsabrechnungen, Arbeitszeugnisse und Vertragsunterlagen. Auch Daten zur Erweiterung des Bundeskanzleramts sollen darunter sein.
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