Biathlon-Superstar wird nach Horror-Verletzung von seinem Baby getröstet
Von: Isabella Strehmann
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Für einen Biathlon-Topstar heißt es gerade: Warten und eine schwere Verletzung auskurieren. Unterstützung holt er sich von seinem Baby.
Schweden – Die Vorbereitungen auf den kommenden Winter hatte sich Jesper Nelin ganz anders vorgestellt. Der schwedische Biathlet, der bei den Olympischen Spielen 2026 Bronze mit der Staffel gewonnen hat, wollte 2026/27 neu angreifen. Auf die Reise nach Südfrankreich, wo sich seine Teamkollegen gerade auf die nächste Saison vorbereiten, hat er sich nicht gemacht. Während des Trainings hat er sich eine schwere Trainingsverletzung zugezogen.
Biathlet Jesper Nelin verbringt gerade viel Zeit mit seinem Sohn. © Instagram @jespernelin
'Es ist leider schwer zu sagen, wie genau es passiert ist, aber es geschah während einer sehr harten Trainingseinheit', berichtet Nelin im Interview mit Expressen. Der Blick auf die MRT-Bilder im August hätte ihm Angst gemacht. 'Es sah nicht gut aus. Aber dann hat der Arzt die Operation sehr gut durchgeführt. Hoffentlich reichen ein paar Wochen Ruhe', so der 33-Jährige.
Biathlon-Star Nelin schwer verletzt – sein Baby ist sein großer Rückhalt
Wenn man der schweren Verletzung etwas Positives abgewinnen kann, dann vielleicht, dass sie zum 'idealen Zeitpunkt' gekommen ist. Nelin begrüßte im Februar 2026 sein erstes Baby auf der Welt. Während seine Teamkollegen derzeit kaum Zeit haben, in den eigenen vier Wänden zu entspannen, kann sich der Schwede voll und ganz um den Nachwuchs kümmern.
Der kleine Junge darf sich jetzt auf ganz viel Zeit mit seinem Papa freuen. In den letzten Monaten teilte Nelin immer wieder Einblicke in seinen neuen Alltag als Vater. Hin und wieder nahm er den Sohnemann auch mit ins Training. Während dieser friedlich in der Trage schlummerte, gab der Papa Vollgas. Mittlerweile ist sein Baby fünf Monate alt und wird immer mobiler.
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Nelin weiß: So bitter seine Zwangspause auch ist, sie hat auch eine wunderschöne Seite. 'Das ist schön. So kann ich etwas mehr Zeit mit ihm verbringen. Es ist wohl ein Glück, dass ich mich ausgerechnet in diesem Jahr erstmals verletzt habe und zu Hause sein darf. Es gibt Dinge, die außerhalb des Biathlons einfach viel wichtiger sind.' Der Saisonstart soll nicht in Gefahr sein – und der kleine Ludvig kann seinem Papa bald die Daumen drücken. (is)
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