Raketenabwehr statt Cabrios? Mitarbeiter im VW-Werk Osnabrück sind zwiegespalten

Raketenabwehr statt Cabrios? Mitarbeiter im VW-Werk Osnabrück sind zwiegespalten
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Category: Business
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Nach dem Ende der Auto-Produktion soll sich das VW-Werk in Osnabrück auf Rüstungsgüter spezialisieren. Die Stimmung ist geteilt. Nicht mehr Cabrios sondern Rüstungsteile sollen im VW-Werk in Osnabrück bald vom Band laufen. Ein Investor und das Land Niedersachsen wollen übernehmen. Wie denken die Beschäftigten, darunter auch viele Menschen aus dem Münsterland, über die neue Ausrichtung? Hunderte von ihnen haben sich am Dienstagmorgen zu einer Betriebsversammlung getroffen. Doch wie ihre Zukunft im Detail aussehen wird, ist noch unklar. Für 1.400 der 1.800 Beschäftigten gibt es erst mal eine Jobgarantie bis Ende 2029. Auch die Tarife werden für sie weiter gelten. Sie bauen dann bald allerdings keine Autos mehr, sondern Raketenabwehrteile für einen israelischen Rüstungskonzern. Viele ließen nach dem Treffen der Belegschaft die Köpfe hängen und wollten keine Interviews geben. Hinter vorgehaltener Hand sagten aber einige: Wir sind zu VW gegangen, weil wir Autos bauen wollen, nicht weil wir für die Rüstungsindustrie arbeiten wollen. Stephan Soldanski von der IG Metall Osnabrück sitzt auch im Aufsichtsrat der Volkswagen Osnabrück GmbH. Er sagt:"Die Stimmung war heute sehr gemischt. Die Beschäftigten können es noch gar nicht so richtig begreifen, dass 125 Jahre Automobilgeschichte in Osnabrück zu Ende gehen. Für viele ist aber auch wichtig und klar, dass es danach weitergeht. " Das Land Niedersachsen und ein Finanzinvestor Aurelius wollen das VW-Werk kaufen und ein"Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigung" entstehen lassen. Volkswagen indes will sich vom Standort Osnabrück vollständig zurückziehen. Was bleibt, sind ein Großteil der Mitarbeitenden, die Infrastrukturen und das Know-How. Drei Viertel der Arbeitsplätze sollen der Absichtserklärung zufolge erhalten bleiben. Primark baut Gitter gegen Obdachlose

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