Tim Kleindienst teilte nach Gladbachs 3:4-Niederlage gegen Aufsteiger SV Elversberg stark gegen seine Kollegen aus. 'Wir müssen den Fokus so schnell wie möglich steigern', damit es über 90 Minuten dauert. Keine Ahnung, was es ist. Schauen Sie sich weniger TikTok an oder was auch immer. 'Mir ist eigentlich egal, was sie machen', tobte er am Mikrofon ZDF .
Seine Worte lösten in den Medien gemischte Reaktionen aus. Lothar Matthäus hatte mit der Art und Weise, wie der Gladbacher Stürmer seine Kritik äußerte, wenig zu tun. 'Grundsätzlich hat er wohl recht, aber andererseits war er auch nicht derjenige, der das Spiel gekippt hat. Es steht den Kapitänen auch nicht zu, einzelne Spieler vor der Kamera zu kritisieren', kritisierte er in seinem Statement Himmel -Spalte. Kleindienst kritisierte die Abwehr und den Nachwuchs
Im Gespräch mit DAZN Besonders hervorhob Kleindienst die Verteidigung. 'Wir sollten ein wenig hinterfragen, was wir dort eigentlich machen', sagte er. Er beklagte auch die mangelnde Lernfähigkeit der jungen Spieler.
'Als Kapitän kann man ein oder zwei Spieler ausschalten, auch vor der Mannschaft in einer Besprechung, aber nicht in der Öffentlichkeit. Kritik ja, so wie er kritisiert hat, nein', lautete das klare Urteil von Matthäus, der davon überzeugt ist, dass es für Trainer Eugen Polanski schon jetzt eng wird. Stindl zeigt Verständnis für Kleindienst: 'Das ist authentisch'
Gladbach-Ikone Lars Stindl hatte in der Show eine kleine Aufgabe Eins-zwei immer noch geschützt. 'Es war drastisch in der Sprache, in der er sich geäußert hat. Aber wer Tim kennt, weiß: Das ist authentisch', stellte er klar. Er glaubt auch nicht, dass Kleindienst nur in der Öffentlichkeit war. 'Ich bin überzeugt, dass er diese Worte auch intern gewählt hat. Vielleicht hat er es nach außen noch einmal getan, um den Ernst der Lage deutlich zu machen', deutete er an. 'Er will die Sinne schärfen und die Jungs aufrütteln. Das ist seine Art. Ich bin kein Fan davon, einzelne Spieler an die Wand zu nageln, aber ich glaube, er will sie einfach nur aufrütteln.'
Borussia Mönchengladbach liegt nach den 0:3-Niederlagen in Leipzig und 3:4 gegen Elversberg auf dem 17. Tabellenplatz und braucht dringend Erfolgserlebnisse. Um das zu erreichen, muss man nicht nur plakative Worte verwenden, sondern auch seine Hausaufgaben auf dem Platz machen.
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