Ein Döner mit Erdbeeren? Was zunächst nach einem schlechten Scherz klingt, ist bei 'Karls Erlebnis-Dorf' längst Realität. Auch in Oberhausen gehört die ungewöhnliche Kreation zum festen Angebot des Freizeitparks. Viele Besucher fragen sich dabei vor allem eines: Was steckt eigentlich wirklich in diesem Döner?
Die Antwort überrascht. Zwischen Fladenbrot und Fleisch verbirgt sich eine Rezeptur, die süß und herzhaft bewusst miteinander verbindet. Wer genauer hinschaut, entdeckt dabei einige ungewöhnliche Details.
Wie kam Karls' auf die Döner-Idee?
Die Geschichte hinter dem Erdbeer-Döner beginnt weit vor der Eröffnung in Oberhausen. Gründer Robert Dahl wuchs selbst neben Erdbeerfeldern in Schleswig-Holstein auf. Die Idee entstand, als er und seine Schwester Fotos von Erntehelfern sahen, die abwechselnd in einen Döner und in frische Erdbeeren bissen.
'So wurde mal von den Erdbeeren und mal vom Döner abgebissen', beschreibt Dahl den Ursprung der Kreation, wie die 'B.Z.' berichtet. Ursprünglich war die Döner-Idee sogar nur als Aprilscherz gedacht. Aus dem Scherz wurde inzwischen ein festes Angebot in mehreren Karls-Parks.
📌 Der Döner sorgt nicht nur für kulinarische Highlights: Zur Eröffnung der Erdbeer-Themenwelt in Elstal weihte 'Karls' zusätzlich einen zwölf Meter langen Dönerspieß als eigenes Fahrgeschäft ein.
Das rote Eröffnungsband in Elstal durchschnitten Karls-Chef Robert Dahl und der Bürgermeister der Gemeinde Wustermark, Holger Schreiber, gemeinsam.
Neben dem Erdbeer-Döner entstand in Elstal auch ein Spielplatz in Gemüsegarten-Optik als Teil der neuen Themenwelt.Serviert wird der Döner in einem eigens gestalteten Dönertäschchen mit der Aufschrift 'Karls Erdbeer Döner'.
Das Fahrgeschäft 'Flying Döner', das an vielen Karls-Standorten steht, ist einem überdimensionalen Drehspieß mit Gabel nachempfunden.
Was macht das Fladenbrot so besonders?
Optisch fällt der Erdbeer-Döner sofort auf. Das Fladenbrot leuchtet in kräftigem Pink und wirkt fast wie eine überdimensionale Erdbeere. Für die Farbe sorgen getrocknete und kleingehäckselte Erdbeeren, die direkt in den Teig eingearbeitet werden.
Helle Sesamkörner auf der Oberfläche verstärken diesen Effekt zusätzlich. Sie erinnern optisch an die kleinen Kerne einer echten Erdbeere. Damit setzt 'Karls' konsequent auf ein durchdachtes Design bis ins Detail. Der Look allein sorgt bei vielen Gästen schon für Gesprächsstoff.
Welche Füllungen gibt es zur Auswahl?
Beim Belag bleibt es überraschend klassisch. Gäste können zwischen Hähnchenfleisch, Kalbfleisch oder einer Gemüsevariante wählen. Die Fleischsorten entsprechen damit weitgehend einem gewöhnlichen Döner-Angebot.
Der eigentliche Unterschied liegt in den Soßen. Zur Auswahl stehen unter anderem eine Erdbeer-Kräuter-Limette, eine scharfe Erdbeer-Chili-Variante sowie eine Erdbeer-Knoblauch-Soße, wie 'TAG24' berichtet. Genau diese Kombination aus Süße und Schärfe macht den Döner zu einem echten Geschmacksexperiment.
Wie schmeckt die ungewöhnliche Kombination?
Die Erwartungen an einen Erdbeer-Döner sind zunächst gemischt. Viele denken dabei zunächst an missglückte Geschmackskombinationen. Ein Praxistest fällt jedoch überraschend positiv aus.
Die Erdbeere verleiht dem Döner eine frische, leicht fruchtige Note. Sie überlagert den herzhaften Grundgeschmack dabei nicht, sondern ergänzt ihn, wie 'Berlin-Live' schildert. Ein künstlicher Beigeschmack bleibt demnach aus.
Was kostet der Erdbeer-Döner?
Beim Preis zeigen sich in Berichten leichte Unterschiede. 'Karls' kündigte den Erdbeer-Döner ursprünglich mit einem Einstiegspreis ab 6,90 Euro an. Mittlerweile wird die Kreation in Testberichten häufiger mit 9,50 Euro angegeben.
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Damit liegt der Erdbeer-Döner über dem Preis vieler klassischer Dönerbuden. Angesichts der aufwendigen Rezeptur und der ungewöhnlichen Zutaten dürfte das für die meisten Besucher aber kein Hindernis sein. Wer in Oberhausen unterwegs ist, kann sich selbst ein Bild vom Geschmackserlebnis machen.
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