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Fehlstart für das Team von Marie-Louise Eta (35)! Beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt erlitten die Union-Frauen um den neuen Trainer ihre dritte Niederlage im dritten Spiel und mussten sich mit 0:1 geschlagen geben. Mit großen Ambitionen starteten die Köpenicker in die zweite Bundesliga-Saison. Statt ganz oben mitzuspielen, finden sie sich nun auf dem Relegationsplatz 13 wieder.
Managerin Jennifer Zietz (42) hat den Kader letzte Woche erneut verstärkt: Mit Ex-Bremen-Kapitänin Lina Hausicke (28) und der Ex-Wolfsburgerin Judit Pujols (21) kamen zwei erfahrene Bundesliga-Spielerinnen. Hausicke gab ihr Startelfdebüt, Pujols wurde in der 61. Minute eingewechselt. Hausicke wurde in der zweiten Halbzeit für Ex-Frankfurter Jella Veit (21) eingewechselt. Wie Lisanne Gräwe (23) kam sie diesen Sommer von der Eintracht.
Wieder ist es ein Freistoß Unionisten wird tödlich. Ihr erstes Gegentor gegen die Bayern kassierten sie nach einem Freistoß, den Klara Bühl sofort verwandelte. Auch gegen Frankfurt besteht die Mauer nur aus zwei Spielern. Der Ball landet im Strafraum, wo Freigang aus kurzer Distanz punktet. Union ist für die Stürmerin eine Lieblingsgegnerin – gegen Köpenick traf sie bereits im dritten Spiel zum vierten Mal.
Trotz zahlreicher Verstärkungen bat Zietz um Geduld mit der Mannschaft. Nach dem großen Umbruch muss das Team noch zusammenwachsen. Doch die nächste große Aufgabe wartet am kommenden Samstag (14 Uhr) in Köln.
Begleitet wird das Spiel von einem Thema, das der Männerfußball hinterlassen hat: Proteste gegen Montagsspiele. Der harte Kern der Frankfurter Fans boykottierte das Spiel. Die ersten 14 Minuten herrscht Stille – eine Minute für jeden der 14 Vereine der Frauen-Bundesliga. Trotz der Anstoßzeit am Montagabend fanden 5.717 Zuschauer den Weg ins Stadion an der Alten Försterei.
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