Die EU hat laut Ursula von der Leyen zugestimmt, dass die Ukraine einen Teil des 90-Milliarden-Darlehens für den Kauf von Patriot-Abwehrraketen nutzen darf.
Die EU hat laut Ursula von der Leyen zugestimmt, dass die Ukraine einen Teil des 90-Milliarden-Darlehens für den Kauf von Patriot-Abwehrraketen nutzen darf.verwenden können. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf eine entsprechende Regelung zum 'Kauf wichtiger Komponenten für Patriot-Luftabwehrsysteme' geeinigt, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag mitteilte.
, die nächste Auszahlung von 3,2 Milliarden Euro werde der Ukraine ermöglichen, ihren Luftraum besser gegen russische Angriffe zu schützen. Aus dem Darlehen seien bereits 8,4 Milliarden Euro ausgezahlt worden, darunter auch für die Luftverteidigung.oder Norwegen stammen. Für Produkte, die diese Vorgabe nicht erfüllen, ist eine Ausnahme erforderlich. Eine solche soll nun für den Kauf von Patriot-Raketen aus den USA gelten.
Der Kyiv Independent berichtet unter Berufung auf EU- und nationale Diplomaten, dass es sich bei den geplanten Käufen um PAC-3-Abfangraketen handelt. Die Zeitung weist zugleich darauf hin, dass die Zustimmung zum Kauf nicht bedeutet, dass die Ukraine die Raketen bereits erhalten hat. Weltweit gebe es einen Mangel an Patriot-Abfangraketen.müsse die Einigung der Mitgliedstaaten demnach zunächst schriftlich ausarbeiten und eine entsprechende Mitteilung veröffentlichen. Dieser Schritt soll voraussichtlich am 11.
September erfolgen, berichtet der Kyiv Independent unter Berufung auf Quellen. Europäische Staaten arbeiten zudem an zusätzlichen Patriot-Lieferungen, wie Bloomberg unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen berichtet. Demnach wollen europäische Länder über das Nato-Programm PURL ein weiteres Paket von US-amerikanischen Abfangraketen für die Ukraine finanzieren. Die Zahl der Raketen sei aus Sicherheitsgründen nicht genannt worden.
Nach Angaben der Quellen sollen sie noch vor dem Winter in der Ukraine eintreffen. Bloomberg zufolge soll der Plan bei einem Treffen der Unterstützerstaaten der Ukraine am Dienstag besprochen werden. Unter anderem Deutschland, Griechenland und Tschechien könnten sich demnach beteiligen.kündigte laut Bloomberg zudem 100 Millionen Pfund für das PURL-Programm an. Ein Teil davon soll für Patriot-Raketen verwendet werden.
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