Mourinho kehrt mit eiserner Disziplin zu Real Madrid zurück

Mourinho kehrt mit eiserner Disziplin zu Real Madrid zurück
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Category: Sports
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Nach einer Saison voller Spannungen und schwacher Ergebnisse kehrt José Mourinho mit einer klaren Mission zu Real Madrid zurück: Die fehlende Disziplin in der Mannschaft muss wiederhergestellt werden. Mit neuen Führungsspielern, darunter der erfahrene Co-Trainer Sami Khedheira, und einer verstärkten Kaderplanung will der Portugiese den Klub wieder zu seiner früheren Stärke führen. Mit neuem Trainer, neuen Stars, alter Disziplin und Assistent Khedira soll Erfolg zurückkommen. Seinen Auftrag fasste José Mourinho am Tag vor dem Liga-Auftakt bei Espanyol so zusammen: 'Wir müssen dazu kommen, dass wir nicht das Unverhandelbare verhandeln wollen. Der Einsatz muss in jeder Spielminute da sein. ' Der Portugiese, der für 15 Mio. Euro Ablöse von Benfica kam, soll nach einerGrößte Aufgabe ist die fehlende Disziplin. Nur eine Auswahl der Vorfälle aus der abgelaufenen Spielzeit: Vinícius Júnior legt sich im Herbst auf dem Feld wegen einer Auswechslung mit dem glücklosen Trainer Xabi Alonso an. Kylian Mbappé urlaubt während einer Verletzungspause auf Sardinien. Und die Mittelfeldspieler Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni liefern sich in der Woche vor einem Clásico sogar eine Kabinenrauferei, an deren Ende Valverde mit Schädel-Hirn-Trauma zwei Wochen ausfällt. Intern setzt Mourinho, der im Training fast alle Anweisungen gibt, auf Strenge und Konsequenz. Um die Mannschaft, in der mit Dani Carvajal und David Alaba zwei Leader gingen, auf Linie zu bringen, rief er eine Handvoll Führungsspieler bereits kurz nach der abgelaufenen Saison an. Und zwar, um sie als Verbündete für den neuen Kurs zu gewinnen und Vinícius Júnior gemeinsam in den Griff zu bekommen. Der Brasilianer, der mit einem Abgang zu Arsenal flirtete, verlängerte jetzt seinen Vertrag, kassiert bis zu 25 Mio. Euro pro Jahr. Dass gerade Mourinho ihn in Gesprächen von einer erneuten Unterschrift überzeugt haben soll, zeigt auch: Der Dribbler weiß, dass er sich bei seinem Boss nicht alles erlauben kann. Scheu vor großen Namen kennt Mourinho nicht. Das zeigt sein Umgang mit Iker Casillas oder Paul Pogba , die früher schon von ihm degradiert wurden. Aber er hat sich auch verändert. Gegenüber Reportern in Madrid ist er ruhiger und offener als in seiner ersten Amtszeit geworden. Punktuell versucht er, Freund der Spieler zu sein. Für den richtigen Draht in der Kabine ist auch Sami Khedira als Co-Trainer gekommen. Er kennt Real, spielte schon unter Mourinho und hat als Weltmeister und-Sieger Glaubwürdigkeit. Und er ist 24 Jahre jünger als sein Chef, der schon Trainer war, als viele Profis noch gar nicht geboren waren. Für Mourinho änderte Klub-Präsident Florentino Pérez die Kaderplanung. Während sich Vorgänger wie Alonso nach den Boss-Ideen richten mussten, hat der Rückkehrer viel mehr Macht. Kein Transfer passiert gegen seinen Willen, Rechtsverteidiger Denzel Dumfries war etwa sein expliziter Wunsch. Mit Ibrahima Konaté und Marc Cucurella kam weitere Abwehrverstärkung, Bernardo Silva bringt Titelerfahrung für das Mittelfeld mit, und Carlos Espí sowie vor allem Yan Diomande stärken die Offensive. Mit der Vinícius-Verlängerung steht auch fest, dass Diomande am ehesten über die rechte Seite kommen wird.

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