Der Bericht der Geschäftsprüfungskommission enthüllt, dass Alt-Bundesrätin Viola Amherd den Gesamtbundesrat nicht über drohende Mehrkosten bei der F-35-Beschaffung auf dem Laufenden hielt. Diese Informationslücke hat zu schwerer Kritik von Politikern aller Parteien geführt, die einen Vertrauensverlust und mögliche Projektverluste beklagen.
Die GPK des Nationalrates hat in einem Bericht festgestellt, dass Alt-Bundesrätin Viola Amherd den Gesamtbundesrat monatelang nicht über bevorstehende Mehrkosten bei der F-35 -Beschaffung informiert hat.
Obwohl sie bereits im Sommer 2024 wusste, dass die Kosten steigen würden, berichtete sie erst im März 2025 - nachdem sie ihren Rücktritt angekündigt hatte. Dieser Informationsmangel löste scharfe Kritik aus: SP-Co-Präsident Cédric Wermuth nannte es einen "absoluten Skandal" und forderte den Abbruch des Projekts, während SVP-Nationalrat Mauro Tuena von einer "Sauerei" sprach und betont, dass das Vertrauen zwischen Parlament und VBS schwer beschädigt sei.
Die Grünen forderten ebenfalls einen Stopp des Projekts, während Verteidigungsminister Martin Pfister versprach, künftig alle Verträge offen zu legen
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