Zehn bis 15 weitere Matrosen auf dem Marineschiff hätten den Livestream verfolgt und davon auch Aufnahmen mit ihren Handys gemacht, teilte das Gericht in Arnheim mit. Zwar sei das Sex-Treffen im Maschinenraum einvernehmlich gewesen. Der 24-jährige Matrose aber habe seiner Kollegin weisgemacht, dass sie unbeobachtet seien, obwohl er wusste, dass ein 25 Jahre alter Kollege das Geschehen über die Überwachungskamera verfolgt. Neben dem Livestream fertigte er auch Fotos und Ausdrucke der Bilder an. Insofern habe er die intimen Bilder verbotenerweise öffentlich gemacht, befand das Gericht. Es verurteilte die beiden zu gemeinnütziger Arbeit und einer militärischen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Beide müssen zusammen rund 11.000 Euro Schadenersatz an die Frau zahlen.
(0)Comments