So wirft der ThSV Eisenach die 'Rote Laterne' mit Punkt in Wetzlar weg

So wirft der ThSV Eisenach die 'Rote Laterne' mit Punkt in Wetzlar weg
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Category: Sports
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Der ThSV Eisenach hat in der Handball-Bundesliga einen Fehlstart abgewendet. Bei der HSG Wetzlar gelang mit 31:31 (12:15) der erste Punkt. Im nervenzerfetzenden Nachbarschaftsduell mit den Mittelhessen gaben die Thüringer die Rote Laterne' an den punktlosen Bergischen HC ab. Wetzlar hatte wie Eisenach seine ersten beiden Partien verloren (33:35 gegen Bietigheim, 27:31 in Lemgo). Beide Teams hatten damit Niederlagen ein Heimspiel gegen einen der Aufsteiger kassiert. Nach dem Klassenerhalt in letzter Minute in der Vorsaison steht den Mittelhessen unter Trainer Runar Sigtryggsson erneut eine harte Saison bevor. Gleich elf Handballer verließen die HSG, darunter Leistungssträger wie Ahouanso (Stuttgart), Palicka (Berlin) oder Cavor (Ljubljana). Auch der Ex-Eisenacher Filip Vistorop steht nicht mehr im Kader. ThSV Eisenach und HSG Wetzlar verloren schon daheim gegen Aufsteiger In der Vorbereitung hatten die Eisenacher im ersten Testspiel mit 38:33 gegen Wetzlar gewonnen. Doch die Partie galt am Montagabend als ein Muster ohne Wert. 'Wir brauchen eine stabile Deckung und eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten', hatte ThSV-Trainer Sebastian Hinze, der erneut auf den kompletten Kader bauen konnte, vor dem Kellerduell gefordert. Zudem musste die Fehlerquote deutlich verringert werden, wussten die Thüringer. Einen großen Handball-Kampf erwarteten beide Kontrahenten, die unter Druck standen. ThSV Eisenach verliert eine Halbzeit lang das Torwart-Duell Eisenach begann mit Grupe im Tor, der als einer der wenigen Eisenacher bei der Balingen-Pleite eine gute Leistung abgeliefert hatte. Der ThSV startet in der Abwehr wie erhofft aggressiv und konzentriert (3:2/6.). Es blieb eine Partie auf Augenhöhe (9:9/20.), bei der allerdings das Torhüterduell dank Ravensbergen bis dahin klar an die Gastgeber ging. Auch Wetzlars Theiß ließ sich mit sechs Treffern kaum stoppen. Eisenachs Keeper Spikic hält nach dem Wechsel endlich Bälle Nach Grupes unglücklichem Auftritt ohne Parade kam schließlich Spikic (21.). Eisenach blieb mit Aellens Siebenmeter-Stärke zum 10:10 dran. Weil Ravensbergen aber sieben Mal bis zur Pause parierte (Eisenach 1/6 Prozent), nahm Wetzlar einen 15:12-Vorsprung mit in die Kabine. Stephan Seitz (ThSV Eisenach) wirft auf das von Wetzlars Keeper Bart Ravensbergen meist vernagelte Tor. © Frank Arnold | Frank Arnold / Sportfoto Eisenach 'Wir müssen weiter machen, was wir machen. Nur besser', meinte Eisenachs Schwede Oskar Joelsson zur Halbzeit am Dyn-Mikrofon. Sein ThSV erzielte durch Aellen blitzschnell das 16:16 (35.). Auch Spikic parierte unter dem Jubel der vielen Eisenacher Fans endlich Bälle. Dann führte Eisenach durch Walz' Sturmlauf und Joelsson sogar 20:18 (43.). Es blieb dramatisch (23:23/50.) und Eisenach lag dann sogar zwei Tore vorn (29:27/55.). Doch Wetzlar schlug zurück (30:31/58.). Am Ende des Krimis gab es aber ein gerechtes Remis und den ersten Zähler für die beiden Kontrahenten.

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