Sarah Chalifa (39): TV-Moderatorin und Influencerin zum Tode verurteilt

Sarah Chalifa (39): TV-Moderatorin und Influencerin zum Tode verurteilt
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Category: Politics
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Sarah Chalifa zum Tode verurteilt Ägyptisches Gericht verhängt Todesstrafe gegen TV-Moderatorin (39) Sarah Chalifa und elf weitere Angeklagte wegen Drogendelikten schuldig gesprochen Ein ägyptisches Strafgericht hat die bekannte Fernsehmoderatorin Sarah Chalifa (39) zusammen mit elf weiteren Angeklagten zum Tode durch den Strang verurteilt. Das berichtete die staatliche Nachrichtenseite "Al-Ahram". Die Verurteilten sollen nach Überzeugung des Gerichts eine kriminelle Vereinigung gebildet haben, die synthetische Drogen produzierte und in Umlauf brachte. Sarah Chalifa zum Tode verurteilt: TV-Moderatorin und Influencerin wegen Drogendelikten schuldig gesprochen Die Ermittler beschlagnahmten bei den Beschuldigten mehr als 750 Kilogramm Drogen sowie Rohmaterialien zur Herstellung. Darüber hinaus wurden in zwei als Labore genutzten Wohnungen nicht registrierte Schusswaffen und Munition sichergestellt. Neben den zwölf Todesurteilen verurteilte das Gericht neun weitere Angeklagte zu lebenslangen Haftstrafen. Sarah Chalifa, die rund 2,5 Millionen Follower auf Instagram hat und für mehrere ägyptische Sender tätig war, war im April 2025 festgenommen worden. #TL2 | #Internacionales La presentadora de televisión Sarah Khalifa, de 39 años, fue condenada por un tribunal de Egipto junto a once personas más a la pena de muerte por ahorcamiento. La mujer fue encontrada culpable de integrar una red dedicada a fabricar y traficar… pic.twitter.com/9D6MEDqP54 — Teledos (@teledos_tcs) September 8, 2026 Sarah Chalifa, die durch ihre Kriminalitätssendung "Mission Impossible" landesweit Bekanntheit erlangte und auf Instagram Millionen Follower hat, weist sämtliche Vorwürfe entschieden zurück. Über ihren Rechtsbeistand hat sie bereits angekündigt, das Urteil vor dem Kassationsgericht – der obersten Strafrechtsinstanz Ägyptens – anzufechten. TV-Moderatorin und Influencerin als Schlüsselfigur im Drogennetzwerk angeklagt und zum Tode verurteilt Nach Auffassung des Gerichts spielte Sarah Chalifa eine zentrale Rolle innerhalb der kriminellen Organisation. Die Richter stuften sie als Kernmitglied und maßgebliche Geldgeberin des Netzwerks ein. Laut Anklage reiste die 39-Jährige mehrfach ins Ausland, um sich dort mit flüchtigen Hintermännern zu treffen. Bei diesen Zusammenkünften soll sie über die Beschaffung von Ausgangsstoffen sowie Schmuggelrouten nach Ägypten verhandelt haben. Ihr Bruder, der ebenfalls auf der Anklagebank saß, war den Ermittlungen zufolge unmittelbar am Mischen und Verpacken der chemischen Substanzen beteiligt. Die Produktion fand in zwei Wohnungen statt, die als Labore dienten. Die Beweislage bezeichnete die Staatsanwaltschaft als eindeutig: Im Verfahren sagten 20 Zeugen aus. Zusätzlich werteten die Ermittler umfangreiches Material aus – darunter Textnachrichten, Fotografien sowie Audio- und Videoaufnahmen. Sarah Chalifa erleidet emotionalen Zusammenbruch im Gerichtssaal Während der Verhandlung brach die Angeklagte in Tränen aus und flehte die Richter an, ihr Gehör zu schenken. "Bitte hören Sie mir zu. Meine Eltern haben mich gut erzogen. Sie sind gläubige Menschen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Zigarette angefasst", erklärte sie vor Gericht. Sie beteuerte zudem: "Ich schwöre bei Gott, dass nichts davon je passiert ist." Die Moderatorin verwies auf ihre Schönheitsklinik und ihre Eventagentur als legitime Einnahmequellen. Sie habe es schlicht nicht nötig gehabt, mit Drogen zu handeln. Gegenüber der staatlichen Zeitung "Akhbar al-Youm" gab sie an, vor ihrer Festnahme niemals Drogen zu Gesicht bekommen zu haben – erst bei der Anti-Drogen-Behörde sei sie zusammen mit den Substanzen fotografiert worden. Gericht verhängt Todesstrafe durch Erhängen gegen Sarah Chalifa – Ägyptens harte Drogengesetze Ägypten gehört zu den Ländern mit besonders rigiden Gesetzen bei Drogendelikten. Wer wegen Schmuggels oder Herstellung verurteilt wird, muss mit langen Gefängnisstrafen oder der Hinrichtung rechnen. Die Todesstrafe wird in dem nordafrikanischen Land durch Erhängen vollstreckt. Bevor das Urteil gegen Chalifa rechtskräftig bestätigt wurde, musste das Gericht ein religiöses Gutachten des ägyptischen Großmuftis einholen – ein gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren bei allen Kapitalverbrechen. Das eigentliche Urteil war bereits einen Monat zuvor gesprochen worden. Zwei der Angeklagten befinden sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch auf freiem Fuß. Gegen sie wurden Reiseverbote verhängt. Chalifa und die übrigen Verurteilten haben die Möglichkeit, das Urteil anzufechten. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden in Ägypten im vergangenen Jahr 23 Todesurteile vollstreckt. Weitere Beiträge aus der Promi-Welt finden Sie hier: loc/kns/roj/news.de/dpa/stg

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