Sébastien Haquette, der zum 1. Oktober in den Vorstand der OLB aufrücken sollte, verlässt das Institut. CEO Christophe Jéhan übernimmt seine Aufgaben.
Sébastien Haquette, der zum 1. Oktober in den Vorstand der OLB aufrücken sollte, verlässt das Institut. CEO Christophe Jéhan übernimmt seine Aufgaben. Im Management der Oldenburgischen Landesbank gibt es eine weitere Veränderung nach der Übernahme des Instituts durch die zur französischen Bankengruppe Crédit Mutuel Alliance Fédérale gehörende Holdinggesellschaft Targo Deutschland.
Sébastien Haquette, der seit Januar Generalbevollmächtigter der OLB ist, werde 'aus persönlichen Gründen' aus dem Institut ausscheiden, hieß es am Dienstag von der Bank. Seit derUrsprünglich war vorgesehen gewesen, dass Haquette am 1. Oktober in den Vorstand aufsteigt mit Verantwortung für Operations und IT. Seine Berufung sei von den zuständigen Aufsichtsbehörden positiv beurteilt worden, erklärte das Institut.
Für ihn werde derzeit 'eine neue Aufgabe innerhalb der Gruppe in Frankreich definiert'. Sobald dies geschehen sei, werde er wechseln. Über die Personalie hatte zuerst 'Finanz-Szene' berichtet. Haquettes Aufgaben in der OLB solle der Bank zufolge nun CEO Christophe Jéhan übernehmen.
Ein ursprünglich geplantes eigenständiges COO-Ressort werde nicht mehr geschaffen. Dies begründet die Bank unter anderem damit, dass die mittelfristig geplante Fusion von OLB und Targobank 'den langfristigen Bedarf für eine solche eigenständige Funktion im Vorstand verringert'. Die beiden Generalbevollmächtigten Michael Fust und Annett Daldrup sollen laut OLB weiterhin in den Vorstand einziehen. Dem Führungsgremium gehören aktuell neben CEO Jéhan auch Andreas Houben, Chris Eggert und Rainer Polster an.
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