Wiesbaden (dpa/lhe) - Beschäftigte im hessischen Handel bekommen mehr Gehalt. Der Handelsverband Hessen und die Gewerkschaft Verdi haben sich im Tarifstreit geeinigt, wie sie mitteilten. Demnach gibt es ab dem 1. Juli 2026 drei Prozent und ab dem 1. April 2027 zwei Prozent bei einer Laufzeit von 25 Monaten mehr.
'Eine Verbesserung der Konsumstimmung ist weiterhin nicht in Sicht', sagte Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission in Hessen, laut Mitteilung des Handelsverbands. 'Deshalb ist es so wichtig, dass der hessische Handel durch den heutigen Abschluss Planungssicherheit erhält, um gemeinsam mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den Fortbestand der Betriebe zu sichern.'
Zudem steigt laut Einigung der tarifliche Mindestlohn. Verdi-Verhandlungsführer Marcel Schäuble sagte, man sei zufrieden über die Regelung, bei der die unteren Entgeltgruppen stärker angehoben würden. In Hessen sind rund 250.000 Beschäftigten im Handel betroffen.
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