Münsterplatz Basel: 70 Tonnen Sand und dann gibt die Verschalung plötzlich nach

Münsterplatz Basel: 70 Tonnen Sand und dann gibt die Verschalung plötzlich nach
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Künstler Klaus Littmann wollte mit zwei Sandkuben auf die bedrohte Ressource Sand aufmerksam machen. Dann brach die 70-Tonnen-Skulptur beim Aufbau in sich zusammen. 70 Tonnen Sand und dann gibt die Verschalung plötzlich nach Künstler Klaus Littmann wollte mit zwei Sandkuben auf die bedrohte Ressource Sand aufmerksam machen. Dann brach die 70-Tonnen-Skulptur beim Aufbau in sich zusammen. Die zwei Sandkuben hätten vier Wochen in ihrer ursprünglichen Form auf dem Münsterplatz stehen sollen. Dann gibt die eine Wand nach und zurück bleibt ein. Dieser soll kein nächster City Beach werden. Vielmehr will die Installation «For Sand» des Basler Künstlers Klaus Littmann Sand als rare Ressource thematisieren. Einige grosse Installationen tragen seine Handschrift, zuletzt platzierte Littmann einen Riesenfussball auf der Mittleren Brücke. 2019 stattete er das Wörthersee-Stadion in Klagenfurt, Österreich, mit einem Wald aus – die Installation nannte er «For Forest». », sagt Littman. Er wolle damit zeigen, wie viel Sand es für den Bau eines Hauses brauche. Zum Vergleich dient ein Eckhaus am Aeschenplatz. Mit fünf Lastwagen hat Littmann die 70 Tonnen Sand aus dem Aargau nach Basel transportieren lassen. Angekommen sind sie am Montag. Beim Entschalen brach die Skulptur auf. Kaum habe das Team an der Verschalung gezogen, habe diese nachgegeben. «Das ist auf einen Schlag passiert», sagt Littman, der das Malheur, wie er gegenüber dieser Redaktion sagt, mit Fassung trägt. «So wirkt das Ganze fast dramatischer», findet Littmann. «Ich werde nichts daran ändern», sagt Littmann. Der angedachte Prozess, dass sich die Kuben in zwei Wochen je nach Witterung verändern würden, finde nun zwar nicht statt. Aber: «Der Inhalt und die Idee sind nach wie vor vorhanden. » Littmann sieht die Installation als Teaser für seine Ausstellung in der Rittergasse, die er im Dezember eröffnen will. Der Sand soll in der einen oder anderen Form bis maximal vier Wochen auf dem Münsterplatz bleiben. Danach soll der Sand an eine Baufirma in Allschwil gehen.leitet seit Oktober 2025 das Newsdesk der Basler Zeitung. Zuvor war sie als Ressortleiterin von 20 Minuten für das Ressort Basel zuständig. Sie schloss ihren BA-Abschluss in Deutsch und Geschichte an der Universität Basel ab und arbeitet seit 2012 im Lokaljournalismus.

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