Im besten Fall hat es ein paar Tage nicht geregnet und der Boden ist abgetrocknet. Besonders bei schweren Lehmböden kommt es sonst beim Pflanzen zu Verdichtungen, die den Kartoffeln nicht bekommen. Mit der Hacke zieht man dann etwa 20 Zentimeter tiefe Furchen im Boden. Dort werden die Saatkartoffeln im Abstand von etwa 20 bis 30 Zentimetern eingebracht. Hinterher deckt man Erde über die Kartoffeln und häufelt die Reihe etwas an. Aufgebrachter Rindenmulch hält zum einen die Feuchtigkeit im Boden und verhindert andererseits, dass die Kälte tief in den Boden eindringt.
Damit sich die Erde im Frühling erwärmen kann, wird bereits früh im Jahr die Mulchschicht entfernt. Kommt es noch einmal zu einem Kälteeinbruch, legt man ein Wärmevlies übers Beet. Ein guter Isolator ist auch Zeitungspapier, das mit Steinen beschwert wird.
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