AMD Aktie legt zu: Chiphersteller nimmt 2-Billionen-Dollar-KI-Markt ins Visier Von Investing.com

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Category: SciTech
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Investing.com – Die Aktie von Advanced Micro Devices legte am Dienstag um rund 7 % zu, nachdem das Management auf der Citi Global TMT Conference eine aggressive Wachstumsstrategie im Bereich der künstlichen Intelligenz vorgestellt hatte. Kernpunkt ist die neue Schätzung eines Gesamtmarktpotenzials von 2 Billionen US-Dollar bis 2030. Im Zentrum der Strategie von AMD steht ein fundamentaler Wandel in der KI-Landschaft. Die Nachfrage nach Rechenleistung verlagert sich rasant vom Training großer KI-Modelle hin zu deren Ausführung – ein Prozess, der als Inferenz bekannt ist. Laut der Zusammenfassung der Veranstaltung durch Citi erklärte das Management von AMD: 'In den letzten zwölf Monaten hat sich die Inferenz zum wichtigsten Treiber für KI-Rechenleistung entwickelt.' Die Workloads verschieben sich dabei von einfachen Chatbots hin zu unabhängigen, autonomen KI-Systemen. Um diesen wachsenden Markt zu erschließen, soll sich das Rechenzentrumsgeschäft von AMD im nächsten Jahr mehr als verdoppeln. Der KI-Beschleuniger der nächsten Generation, die MI450 GPU, wird noch in diesem Quartal auf den Markt kommen, wobei die Produktion im vierten Quartal hochgefahren und bis 2027 fortgesetzt wird. Auch die traditionellen Computing-Segmente von AMD wachsen stark, um diese Infrastruktur zu unterstützen: Das Geschäft mit Server-CPUs soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres um mehr als 80 % im Jahresvergleich und im nächsten Jahr um über 70 % zulegen. Das deutlichste Zeichen für die steigende Nachfrage kommt von den komplexen Rack-Systemen der Helios-Reihe von AMD. Zu den Hauptkunden des Unternehmens zählen Meta Platforms und zwei ungenannte KI-Labore, die alle Bedarfsprognosen abgegeben haben, die über ihre ursprünglichen Kaufvereinbarungen hinausgehen. Da die Volumenerwartungen für Helios für das Jahr 2027 bereits die ursprünglichen Prognosen übertreffen, sieht AMD nun auch eine aufkommende Nachfrage von neuen 'Neo-Cloud'-Anbietern. Obwohl die GPUs für Rechenzentren derzeit Gewinnmargen unter dem Konzerndurchschnitt von AMD erzielen, wird dieser Margendruck durch das breitere Portfolio des Unternehmens ausgeglichen. Das starke zweistellige Wachstum in den margenstarken Server- und Embedded-Segmenten im zweiten und dritten Quartal hat die Gesamtprofitabilität aufrechterhalten. Mit Blick auf die Zukunft sichert AMD bereits seine künftige Hardware-Pipeline. Das Management zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Nachfrage und verwies auf laufende technische Abstimmungen mit seinen drei führenden Kunden für die Chips der nächsten Generation, MI500 und MI600. Zusätzlich gab AMD eine Partnerschaft mit Cerebras bekannt und deutete auf unveröffentlichte interne Pläne hin, um den Markt für Inferenzanwendungen mit geringer Latenz weiter zu erschließen. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Nutzungsbedingungen.

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