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Freiburg bekommt im September einen weiteren Abschnitt seines Radvorrangnetzes. Der neue FR3 führt auf 3,3 Kilometern vom Dreisam-Radweg durch den Stühlinger und über das Güterbahnhofareal bis nach Zähringen. Gleichzeitig führt die Stadt auf dem Straßenzug dauerhaft Tempo 30 ein und stimmt 17 Ampeln neu auf Rad- und Autoverkehr ab.
Am Montag, 14. September, beginnen die Markierungsarbeiten für den FR3. Die Strecke verläuft vom FR1 an der Dreisam über Eschholzstraße, Friedhofstraße, Waldkircher Straße und Stuttgarter Straße bis nach Zähringen. Am Burgdorfer Weg soll sie künftig an den Radschnellweg RS6 anschließen.
Blaue FR3-Piktogramme auf der Fahrbahn kennzeichnen künftig die neue Radvorrangroute. In den vergangenen Jahren hat die Stadt entlang der Strecke bereits Radfahrstreifen verbreitert und andere Bereiche umgebaut. In der Eschholzstraße sollen zusätzliche Abstandsstreifen mehr Platz zwischen Radfahrenden und parkenden Autos schaffen.
Im vollständigen Ausbau soll der FR3 St. Georgen und Vauban über Haslach und den Stühlinger mit Zähringen verbinden. Die Stadt rechnet auf der Route mit bis zu 5.000 Radfahrenden täglich.
Tempo 30 und neue Ampelschaltungen
Ab Montag, 21. September, gilt auf dem Straßenzug Eschholzstraße, Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße rund um die Uhr Tempo 30. Bislang galt die Geschwindigkeitsbegrenzung dort nur nachts. Hintergrund ist der vom Gemeinderat beschlossene Lärmaktionsplan.
Gleichzeitig stellt das Garten- und Tiefbauamt die Ampelschaltungen um. Zwischen Haslacher Straße und Zähringen gibt es an 17 Kreuzungen und Fußgängerquerungen Ampeln. Die neue Koordinierung orientiert sich laut Stadt sowohl an Radfahrenden mit ungefähr 20 km/h als auch an Autos mit etwa 30 km/h.
Dadurch soll es für beide Verkehrsarten weniger Ampelstopps geben. Eine durchgehende Grüne Welle verspricht die Stadt allerdings nicht. Unterschiedliche Geschwindigkeiten, Querungen und Verkehrsströme machen das nach Angaben der Stadt nicht möglich.
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