Er traf doppelt und flog: Saki Nakos war mal wieder im Mittelpunkt beim Erfolg von Hellas Schierstein. – Foto: EC Fotografie (Archiv)
Wiesbaden. Eine 'überragende' erste Halbzeit sah Rachid Rahou, sportlicher Leiter des A-Ligisten SV Schierstein 13, im Heimspiel gegen die Reserve des FC Naurod. Nach Toren von Marlon Marschner, Alhagie Darboe, Ahmettugra Akdemir und Kevin Michel Müller ging man mit einem fulminanten 4:0 in die Kabine. 'Nach dem Seitenwechsel haben wir leider etwas nachgelassen. Trotzdem war das unterm Strich extrem überzeugend. So wollen wir auftreten', freute sich Rahou, der noch zwei Nauroder Treffer durch Johannes Kopfinger und Moritz Schmidt sah. Die 13er finden sich damit hinter Platznachbar Hellas Schierstein auf Rang zwei wieder.
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'Unser Ziel war Platz vier bis neun. Das wir dort gerade stehen, überrascht mich selbst. Die Liga ist aber sehr eng. Wir werden erst in den kommenden Wochen sehen, ob wir uns dort bewähren können', so Rahou. Spitzenreiter Hellas Schierstein ließ auch beim FC Maroc nichts anbrennen und feierte ein 4:1. Teuer bezahlte man allerdings die drei Punkte. Nachdem Athanasios Nakos zwei der drei Hellas-Treffer beim Stand von 0:3 selbst erzielt hatte, wurde er im Strafraum gefoult. 'Der Elfer war eindeutig', meinte Trainer Burak Bozbiyik. Angesichts der verwehrten Chance auf seinen möglichen Dreierpack hatte sich Nakos dann gegenüber dem Schiedsrichter verbal nicht im Griff und flog für eine Beleidigung mit Rot vom Platz. 'Wir rechnen mit vier Spielen Sperre', muss Bozbiyik auf seinen Offensiv-Garant verzichten.
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