Sabotage in Perm: Russlands Öl-Wirtschaft unter Beschuss

Sabotage in Perm: Russlands Öl-Wirtschaft unter Beschuss
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Category: Politics
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Doppelschlag gegen Russlands Wirtschaft: Brand in Sotschi, Sabotage in Lukoil-Raffinerie Von: Franziska Schwarz Drucken Teilen Brand in der Stadt, in der Putin gerne im Sommer weilt: Ein unbestätigtes Feuer in Sotschi und Sabotage durch einen Überläufer setzen Russland zu. Sotschi – Ukrainische Streitkräfte und lokale Partisanen treffen die russische Energieinfrastruktur zunehmend tief im Landesinneren. Nach Sabotageakten nahe Perm brennt nun ein Öldepot in Sotschi. Die Angriffe zielen darauf ab, den russischen Nachschub weit hinter der Front lahmzulegen. Feuer in Sotschi: Brand im Rosneft-Depot Am 7. September 2026 brach in einem Öldepot des Staatskonzerns Rosneft im südrussischen Sotschi ein Feuer aus. Die Kyiv Independent beruft sich dabei auf lokale Quellen. Videos in sozialen Netzwerken zeigen dichten Rauch über der Anlage. Laut dem russischen Monitoring-Kanal ExileNova+ forderten die Behörden die Einwohner der Küstenstadt auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Immer wieder werden Öl-Raffinerien und andere Teile von Russlands Wirtschaft Ziele von ukrainischen Angriffen. Nun will US-Präsident Trump Kiew weitere Infos für Attacken liefern. (Archivbild) © Uncredited/Russian Emergency Ministry Press Service/AP/dpa Ein Luftalarm ging dem Brand nicht voraus, die genaue Ursache ist bisher unbestätigt. Allerdings griffen ukrainische Drohnen erst am 3. und 4. September Ziele in Sotschi an, darunter ein russisches Schiff. Die Stadt liegt knapp 700 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und gilt als Sommer-Amtssitz von Präsident Wladimir Putin. Unabhängig verifizieren lassen sich die genauen Schäden laut Kyiv Independent bislang nicht. Sabotage in Perm: Überläufer schaltet Kommunikation aus Parallel meldet die pro-ukrainische Partisanengruppe Atesh einen erfolgreichen Sabotageakt nahe Perm, etwa 1500 Kilometer von der Ukraine entfernt. Ein desertierter russischer Soldat zerstörte dort im August einen Kommunikationsturm, indem er die Verkabelung durchbrannte. Der Ausfall der Datenübertragung erschwerte die Koordination russischer Militär- und Sicherheitskräfte vor Ort erheblich. Atesh zufolge ermöglichte diese Vorarbeit am 21. August einen ukrainischen Drohnenangriff auf die nahegelegene Ölraffinerie Lukoil. Der Betrieb musste vorübergehend ruhen. Der Soldat begründete seinen Seitenwechsel laut der Gruppe mit der 'Gesetzlosigkeit in der Armee'. Die Anlage in Perm gehört zu den größten Russlands und verarbeitet jährlich über 13 Millionen Tonnen Rohöl. Auch hier weist die Kyiv Independent darauf hin, dass die Angaben der Partisanen nicht unabhängig geprüft werden können. Militärparade am Tag des Sieges: Putins Verluste werden in Moskau deutlich Fotostrecke ansehen Russlands Energiesektor im Ukraine-Krieg unter Druck Die fortlaufenden Angriffe auf die Öl-Infrastruktur verknappen zunehmend das Angebot auf dem russischen Binnenmarkt. Moskau verhängte bereits Exportbeschränkungen, da sich landesweit lange Warteschlangen an Tankstellen bildeten. Der ukrainische Generalstab bestätigte am 4. September, dass nach Angriffen im August zwei weitere Großanlagen stillstehen: Lukoil Norsi-Raffinerie: Die Anlage in Kstowo (800 Kilometer von der Grenze entfernt) wurde am 26. August von Drohnen getroffen. Sie ist Russlands zweitgrößter Benzinproduzent mit einer Jahreskapazität von 15 bis 17 Millionen Tonnen Rohöl. Die Anlage in Kstowo (800 Kilometer von der Grenze entfernt) wurde am 26. August von Drohnen getroffen. Sie ist Russlands zweitgrößter Benzinproduzent mit einer Jahreskapazität von 15 bis 17 Millionen Tonnen Rohöl. Novatek-Ust-Luga-Komplex: Der zentrale Ostsee-Hafen für den Export von Erdölprodukten (850 Kilometer von der Grenze) stellte den Betrieb nach einem Angriff am 1. September ein. Ukraine-Krieg: Widerstand im Hinterland Russlands wächst Zusätzlich zu den militärischen Schlägen berichtet die Atesh-Gruppe von wachsendem Zulauf, besonders auf der russisch besetzten Halbinsel Krim. Demnach steigt die Zahl der Menschen, die dem Widerstand beitreten oder sensible Informationen über Militäreinrichtungen teilen wollen. Zuvor hatte Atesh bereits Sabotageakte gegen ein Umspannwerk in Südrussland und gegen Logistikzentren in der Oblast Lipezk für sich beansprucht. (Quelle: Kyiv Independent, Telegram) (frs)

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