DE

derspiegel

Meinung: Nur gute Nachrichten: Schwester Doris verwandelt Wasser zu Bier

Image
Eine Nonne aus Bayern verwandelt Wasser in Bier. Eine Philippinerin löst die »Eala-Mania« aus. Und: So kommen Sie nach dem Urlaub wieder entspannt in die Arbeit. Das sind die guten Nachrichten der Woche. Deutschland ist, könnte man sagen, eine Biernation. Trotz Industriekrise. Durch gesellschaftliche Schichten und Geschlechter hinweg. Und Bayern ist dann, könnte man meinen, eine Bierhochburg. Kein Wunder also, dass die weltweit letzte Klosterbrauerei, die noch von einem Frauenorden betrieben wird, dort zu finden ist. Genauer: im niederbayerischen Mallersdorf. Hier leitet Schwester Doris die klostereigene Brauerei. Sie ist das einzige Mitglied eines Ordens, das selbst noch den Sud anrührt, über Stammwürze und Alkoholgehalt wacht. Die Ordensfrau hat eine Theorie, warum das mönchische Brauwesen mittlerweile säkularisiert wurde, das der Nonnen aber noch nicht. »Wir Frauen sind eben stabiler«, sagt sie und grinst. Das schreibt unser Kollege Christian Reiermann, der der Braumeisterin einen Besuch abgestattet hat. Nonnenklöster, schreibt Christian, waren bereits im Mittelalter ein regelrechter Hort der Emanzipation. Hier bestimmten Frauen über sich selbst, durften Tätigkeiten ausüben, die sonst Männern vorbehalten waren. Und auch Bierbrauen war eben traditionell Frauensache. Dieses Selbstbewusstsein nahm Christian vor Ort auch wahr, wie er uns schreibt: »Sie ist eine sehr handfeste Persönlichkeit, direkt und gesegnet mit starken Überzeugungen. « Zudem verstehe Schwester Doris einfach ihr Handwerk. Die Nonne meint: »Bier trinken ist gesund, man darf es nur nicht übertreiben, wie alles im Leben«. Nahezu ein Fünftel ihrer Produktion verbrauchen die Ordensfrauen selbst. »Bei uns gibt es zu jeder Mahlzeit Bier«, erzählt die Schwester. »Außer zum Frühstück. « Wie Christian auf den Besuch kam? »Als praktizierender Katholik und Biertrinker habe ich eine natürliche Vorliebe für Produkte aus Klosterbrauereien«, sagt er. Die Qualität und Trinkbarkeit des Bieres würde er »zwischen himmlisch und paradiesisch einordnen«. Na dann, Prost! Es ist eine der wenigen guten Geschichten vom Tag der Flutkatastrophe in Nepal: Binnen weniger Minuten entschied Schulleiter Rajendra Dawadi, seine Schule zu evakuieren und rettete so Hunderte Kinder. Als er das Schulgebäude verließ, lief dort bereits Wasser hinein. Sie ist gerade erst oben angekommen, aber schon jetzt die wohl aufregendste Spielerin der Welt: Alexandra Eala elektrisiert das Publikum mit ihrem Spiel. Denn die 21-Jährige verändert, wie Tennis aussieht, wie es klingt. Die Eimsbütteler Sensation, sie ist ausgeblieben. Doch eine halbe Stunde stemmte sich der Hamburger Oberligist HEBC erfolgreich gegen Borussia Dortmund, dann setzte sich der Vizemeister doch deutlich durch. Man darf noch träumen im Fußball.neue Auswertung zeigtForschende haben Probanden 123 Vogelgesänge vorgespielt und ermittelt, welche als besonders angenehm bewertet werden. Dabei fanden sie Hinweise darauf, warum die Amsel den Test gewann – und die Schleiereule verlor. Noch mal willkommen zurück aus dem SommerurlaubBeim Yoga gibt es Techniken, um mit psychischen Problemen umzugehen. Allerdings können sich dadurch auch Symptome verstärken. Worauf Sie achten sollten,Muskeln, Ausdauer und Mentales: Die Darmbakterien spielen dabei eine Schlüsselrolle, darum untersuchen Forscher Stuhlproben von Spitzenathleten. Kann man das Mikrobiom trainieren, um stärker und schneller zu werden? In einer SPIEGEL-Mediation debattieren Vertreter aus Ost und West – der Germanist und Autor Dirk Oschmann aus Leipzig und der Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität Armin Nassehi aus München – über die Ursachen des Konfliktes. Und suchen nach Lösungen. Denn darum sollte es in der Gesellschaft ja weiterhin gehen, oder? Miteinander zu sprechen. Denn: »Annäherung und Widerspruch« sind möglich, wie es Nassehi in dem Gespräch formuliert. Aber lesen Sie am besten selbst:Und unsere Kollegin Deike Diening hat in Sachsen-Anhalt Menschen getroffen, die sich von der scheinbaren AfD-Dominanz nicht einschüchtern lassen. Zum Beispiel den Lehrer Max Heckel. Er findet es tragisch, wie die Stärke der AfD akzeptiert werde. So, als hätte die AfD die Wahl schon gewonnen. Die »Kaltschnäuzigkeit«, die sie mittlerweile an den Tag lege, rühre ja daher, »dass ihre Suggestion digitaler Mehrheiten funktioniert«. Je dominanter sie im Netz auftrete, desto mehr schrumpfe in der realen Welt die Zivilcourage. Er aber möchte nicht klein beigeben. Nach 21 Jahren sind Wir sind Helden mit »Von hier an blind« wieder in den Charts. Welche Sehnsucht bedient der Song? Haben Sie einen Fehler im Text gefunden, auf den Sie uns hinweisen wollen? Oder gibt es ein technisches Problem? Melden Sie sich gern mit Ihrem Anliegen.
Meinung: Nur gute Nachrichten: Schwester Doris verwandelt Wasser zu Bier
View on original source
Share
Archive
Like

(0)Comments

 

Related Opinion

A note on cookies

Newshunt uses essential cookies to keep you signed in and to remember your language and country, so the site works the way you expect. With your permission, we'd also like to use analytics cookies to understand how people use Newshunt and improve it over time.

Accepting only affects analytics. To learn more, view our Privacy Policy or Terms & Conditions.