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Zahlreiche Künstler betonen nach Alphaville-Streit beim "Glücksgefühle"-Festival politische Meinungsfreiheit

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Der vom Veranstalter ausgelöste Streit über unerwünschte politische Diskussionen hat auch den zweiten Tag des "Glücksgefühle"-Festivals auf dem Hockenheimring geprägt. Viele weitere Künstler solidarisierten sich mit der Kultband Alphaville, die zunächst ausgeladen worden war, weil sie nicht zusichern wollte, auf Kritik an rechtsradikalen Tendenzen zu verzichten. Die Popband No Angels trug T-Shirts mit einem Anti-AfD-Schriftzug. Man stehe für Vielfalt, Gleichheit und freie Liebe, erklärten die Sängerinnen. Die Würde des Menschen sei unantastbar. Der Musiker Mark Forster betitelte den Alphaville-Welthit "Forever Young" als "Nationalhymne Hockenheims". Andere sprachen provokativ vom "politischsten Festival Deutschlands". Alphaville-Frontmann Marian Gold bedankte sich für eine - Zitat - "unfassbare Welle der Solidarität". Die Organisatoren um den Manager Markus Krampe und den Ex-Fußballer Lukas Podolski hatten anfangs erklärt, ihr Festival sei keine Plattform für politische Äußerungen. Alphaville wurde aus- und kurz danach wieder eingeladen. Die Organisatoren räumten einen Fehler ein. Die Band akzeptierte die Entschuldigung, verzichtete aber auf ihren Auftritt.
Zahlreiche Künstler betonen nach Alphaville-Streit beim "Glücksgefühle"-Festival politische Meinungsfreiheit
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