Das 'Glücksfühle'-Festival in Hockenheim ist geprägt von Forderungen nach Meinungsfreiheit, nachdem die Band Alphaville zunächst ausgeschlossen und dann eingeladen wurde. (dpa / Sascha Thelen)
Viele andere Künstler solidarisierten sich mit der Kultband Alphaville, die zunächst ausgeladen wurde, weil sie nicht versprechen wollte, auf Kritik rechtsradikaler Tendenzen zu verzichten. Die Popband No Angels trug T-Shirts mit Anti-AfD-Schriftzug. Die Sänger erklärten, dass sie für Vielfalt, Gleichberechtigung und freie Liebe stünden. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Der Musiker Mark Forster nannte den Alphaville-Welthit 'Forever Young' die 'Nationalhymne von Hockenheim'. Andere sprachen provozierend vom 'politischsten Festival Deutschlands'. Alphaville-Frontmann Marian Gold dankte ihnen für eine – Zitat – 'unglaubliche Welle der Solidarität'.
Die Veranstalter um Manager Markus Krampe und Ex-Fußballer Lukas Podolski erklärten zunächst, ihr Festival sei keine Plattform für politische Statements. Alphaville wurde ausgeladen und kurz darauf erneut eingeladen. Die Organisatoren haben einen Fehler eingestanden. Die Band nahm die Entschuldigung an, beschloss jedoch, nicht aufzutreten.
Diese Nachricht wurde am 6. September 2026 im Deutschlandfunk gesendet.
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